Galliano: typisch feminin und tragbar

Für den Sommer denkt sich John Galliano immer besonders schöne Dinge aus. In der Saison 2010 mixt er seine typisch femininen Frou-Frou-Kleidchen mit groben Jackets und Mänteln mit Spitzensaum.
Natürlich gibt es Schleifen und natürlich sind die Stoffe mal wieder hauchzart und durchsichtig. Doch die Tragbarkeit erzielt er trotzdem mit viel Layering, was für die kommende Saison durchaus im Trend liegt.
Viel Wert wurde wie immer auf das Make-Up gelegt. Die angedeuteten Lippen kennen wir noch vom letzten Mal. Aber diese Tücher und Papierfetzen im Haar sind neu.
Bei den Abendkleidern entschwand Galliano mal wieder in seine romantische Traumwelt und er zauberte Roben, die flattern und wehen oder einfach nur Frauen in ihrem besten Licht darstellen. Eine Kollektion, so tragbar wie nie und voller Lieblingsstücke (also das Jackett ganz oben würde ich sofort nehmen - ach, eigentlich alles).
Das da ist übrigens die Lightshow, die Galliano sich diesmal ausgedacht hat. Die vom Winter war besser. Jedoch fehlten damals die Luftblasen, die manche Fotos mit grauen Punkten übersäten.
Während ich mich übrigens mit dem schlechtesten Platz der ganzen Fashion-Show zufrieden geben musste (direkt hinter dem Kopf und dem monströsen Objektiv des Detailfotografen, balancierend auf einer Fotokiste und sich nach links neigend, um zwischen den Schädel und einer anderen Kamera hindurch zu gucken, um diese Bilder zu schießen), saß eine Freundin von mir direkt hinter Prince und Dita von Teese.
Ihr O-Ton: "Dita hat sich alles ganz genau angeschaut, aber Prince guckte nicht einmal die Mode an!" Er trug übrigens einen roten Samtanzug. Eine Info für alle, die sich an der Front Row interessieren.
Fotos: catwalkpictures (3), Modepilot/parisoffice (7)
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