Paris ist voller Blogger

Heute geht ja die Pariser Fashion Week zu Ende. Zeit für ein erstes kleines Resumée. Selten haben wir soviele Blogger gesehen. Die Plätze vor den Zelten und Showhallen sind voll davon. Jeder zweite hat eine Kamera in die Hand und versucht sein Glück, so berühmt zu werden wie Garance Doré oder Scott von Sartorialist.
Und täglich werden es mehr. Diese zwei Mädels aus Deutschland hier unten sind auch neu dabei, ihr Blog heißt Fashion Coup. Daneben ist Schnati von Les Mads. Sozusagen: Altblogger trifft Jungblogger.
Schnati und Mahret von Two for Fashion habe ich gleich am Anfang der Woche getroffen. Mahret ist leider schnell wieder abgereist, aber Schnati und ich haben eifrigst Karten ausgetauscht (Schnati, Dank noch mal an Dich für McQueen, das Ereignis der Fashion Week.) und ein paar Backstage-Schnappschüsse gemeinsam gemacht. Hier ist sie im Einsatz bei Alena Akhmadullina. Zu zweit hat das echt viel Spaß gebracht.
Viele Top-Blogger wie Brian Boy oder Jak&Jil haben inzwischen selbst in Paris (härteste Kartensituation überhaupt) feste Sitzplätze bei den Defilees und kommen sogar mal ganz ohne Kamera zu den Schauen. Bei McQueen gab es ganze Reihen voller Blogger; bei Chloé kam das Blogger-Promi-Liebes-Paar Garance und Scott mit Einladungskarte zusammen zur Schau (Leider ist mir der Typ ins Bild gelaufen, GRRRRRRMMMMMPPPFFF, guckt mal dahinter).
Doch die, die das schon ewig machen, bleiben oft im Hintergrund. Diese nette Kollegin aus Holland knipst seit 15 !!! Jahren die Streetstyles.
Von Bill Cunningham mal ganz zu schweigen.
Andere Bloggerinnen posieren wie echte Schauenbesucher. Die Dame stammt angeblich aus Schweden, aber ich habe schon wieder ihren Blog vergessen. Sorry, kann mal einer aushelfen.
Und dann gibt es noch die Wichtigtuer, die zwar erst seit 2 Jahren dabei sind, aber meinen, dass alle anderen sie kopieren. Siehe dieses Bild. Die arme Martine Hadida und Tochter (L'Eclaireur-Läden aus Paris), die da ewig stehen mussten, bis das Bild gemacht wurde.
Kurzum: Wie bei den Printmedien trennt sich gerade die Speu vom Weizen. Die Pioniere haben sich ihre Plätze gesichert, die neuen müssen härter kämpfen. Aber es bleibt spannend, sehr spannend ;-)
Fotos: Modepilot/parisoffice
Photo Credit: false

Kommentare

  • jessie sagt:

    Toller Eintrag! Die namenlose Schwedin heisst Hanneli und kommt aus Norwegen 🙂

    Einen schönen letzten Tag wünsch ich euch!


  • Mary sagt:

    Ich finde es ja gut, dass es sich trennt. Die Spreu und der Weizen. Und habe das schon immer behauptet - am Ende geht es wieder um wenige, die gut sind. Garance, Bryan und wie sie alle heißen, sind gut, sehr gut sogar und haben die Aufmerksamkeit verdient. Hart gearbeitet haben sie alle, ohne Kohle, aus Leidenschaft für's Fotografieren oder sich selbst darstellen - ich finde es nur richtig, dass sie jetzt da sitzen.
    Und was die "neuen" angeht - wenn man gut ist, kann man es immer noch sehr schnell "an die Spitze" schaffen, die Zeiten sind nicht vorbei. Nur leider sind nur wenige gut - es reicht eben nicht, nach Paris zu gondeln und in Zara Schuhen ein paar Schnappschüsse zu machen. Aber das hat noch nie gereicht.
  • mahret sagt:

    Schöner Beitrag. Ich freue mich auf das nächste Mal. Sehr sehr gerne wäre ich länger geblieben, dass ich nicht bis McQueen "ausgehalten" habe, ärgert mich zutiefst 🙁

    Dir Alles Gute und bis sehr bald...


  • coco sagt:

    die unbekannte dame aus schweden ist (wie jessie schon sagte) hanneli mustaparta. sie modelt und führt nebenbei noch folgendes blog: http://www.hanneli.com/
    liebe grüße 🙂
  • SanitätsInfo.de » Rollstühle sind kein Hindernis für Flüge sagt:

    [...] richtig mitgespielt. Warum ich hier über meinen Ausflug nach Paris (der übrigens mit dem Thema Mode zu tun hatte) berichte? – Ganz einfach: Mir sind auf den Flughäfen (FRA und CDG) dieses Mal [...]