YSL: Ungewohnte Erdbeeren

Stefano Pilati kann sich dem allgemeinen Trend zum Minimalismus nicht entziehen. Wie bei so vielen anderen Schauen in Paris überwiegen auch bei bei YSL die Farben Weiß, Schwarz, Nude. Bei so viel Einheitlichkeit in Farben, wie auch Formen, kommt einem ein Kleid mit aufgestickten Erdbeeren schon fast wie ein Fremdkörper vor.
Aber vielleicht war dies nur der kleine Schocker, um die Fashiongemeinde wach zu halten. Nach dem Motto: Haste gesehen, da waren Erdbeeren?
Ansonsten tut Pilati das, was seine Kundinnen von ihm erwarten. Es gab den YSL-Smoking und...
... es gab bunte Kleider / Ensembles mit betonten Schultern (aber nur ganz wenige)
... und selbst pompöse Krägen. So, wie sie einst der Meister machte.
Doch sonst? Ist Pilati auch Pilati und macht sein Ding. Dieses Ensemble z.B. wurde ich sofort kaufen. Finde ich sehr gelungen.
Und auch dieses ist sehr schön.
Doch was diese Hosen sollen mit dem runterhängenden Band, geht mir nicht wirklich ein.
Was mir an dieser Kollektion fehlte, sind Modelle, die weiter gehen als die Mode schon jetzt ist, die vielleicht auch etwas ganz Neues bringen. Eigentlich hoffte ich, dass Pilati da etwas liefert. In den letzten Saisons hatte er auf alle Fälle mehr Einfälle als diesmal.
Fotos: Catwalkpictures
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