Loewe: femininer, jünger, aber zu viel Leder

Letztes Jahr haben wir von Modepilot Loewe zur stillvollsten Modenschau in Paris gewählt. So gesehen, hat das spanische Label, das zu LVMH gehört, auch diesmal Punkte gesammelt. Gleiche Location, diesmal aber gab es keine Bistrotisch, sondern man stand. Lässig um den Laufsteg herum.
Das Champagnerglas in der einen, die Kamers in der anderen Hand. Tuchfühlung mit den Models, der Mode und auch den Accessoires, die im Raum hindrapiert wurden. Und auch mit dem Designer Stuart Vevers, der durch die Menge eilte.
Wie ist die Kollektion? Weniger elegant als letzte Saison, jünger, frecher in der Farbgebung und auch femininer, wobei das Weibliche sehr jugendlich ist. Es gab tragbare Alltagsballettkleidchen,
kecke Minis,
klassische Blousons und Einkaufstüten aus echtem Leder
reizende Sommerkleidchen
... aber im Großen und Ganzen wieder zuviel Modelle aus Leder. Auch wenn Loewe ein Spezialist im feinsten Leder ist, so würde ich mir mehr materielle Abgrenzung zwischen der Mode und Accessoires wünschen. Solche Kleider wären auch sehr schön in Stoff:
Nach der Show blieben übrigens die meisten Gäste im Hof und nahmen dort gepflegt die leckeren Häppchen ein: Krabben, Lachsschnitten, Gänseleber, Hummersuppe, Pilzsuppe und dann auch noch ein Mousse au Chocolat. Von den genannten Dingen darf man als Schwangere gerade die Hummersuppe essen. Hm, ich musste also dann doch mal nach Hause und was essen.
Fotos: Catwalkpictures, Modepilot/parisoffice
Photo Credit: false

Kommentare

  • Patricia sagt:

    Das hochgeschlossene Ringelshirt feiert hier auch sein Revival wie ich sehe.