Die Verrücktheiten des scheidenden Sommers

Ich will hier eine ganz kurze Reihe starten zu den modischen Verrücktheiten der Saison Sommer 2009, die uns vielleicht im Gedächtnis bleiben werden, als so 2009. Vielleicht sind auch wirklich ein paar Stücke dabei, die man sich noch sichern sollte. Für das persönliche Modearchiv.
Ich beginne mit dem Halsbrecher-Schuh von Celine.
Keine Ahnung, wie der Schuh wirklich heißt und wie hoch er eigentlich ist, aber der war der Wahnsinn.
Trotz fehlender Mittelsohle schien er bequem zu sein,
denn die Models tanzten damit backstage,
und schritten superlässig damit über den Catwalk.
Leider kann man es nun auch nicht online nachgucken, wie er genau heißt, denn die bereiten gerade eine neue Website vor und die alte ist abgeschaltet. Hallo, klopf, Celine, schon mal was von Betaversionen gehört, die man parallel schalten kann?
Aber da wir schon beim Thema sind: Nicht nur die Website wird neu. Bei Celine tut sich ja so einiges. Die neue Krreativdirektorin Phoebe Philo hat einige Köpfe rollen lassen. Unter anderem ist meine geliebte Josephine weg. Ihres Zeichens Marketing- und Kommunikationschefin. Eine Münchnerin. Schade, damit enden meine guten Beziehungen zum Hause. Auch Serge Brunschwig ist weg. Er ist bei Dior nun Directeur General, dafür kam Marco Gobbetti. Und ich höre, dass auch sonst sich im Hause so einiges ändern soll. Die nächste Schau wird jedenfalls alle Augen auf sich ziehen. Bloß ob ich dann noch mal reinkomme, steht in den Sternen.
Fotos: modepilot/parisoffice
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