Givenchy: Tisci wagt Brüche und beweist Talent

Die Givenchy-Schau der Pariser Modewoche begann so, wie es man es sich von Riccardo Tisci erwartete. Mit schwarzen, strengen, Gotik-angehauchten Kleidern. Haute Couture-gerecht weniger rockig, sondern klassischer, eleganter. Aber Tisci wäre nicht das besondere Talent, wenn nicht auch er sich immer weiterentwicklen würde und so integrierte er in die Mode arabischen Gesichtsschmuck und dazu Schlagringe aus Gold.
Auch solche Modelle zeugen davon, wie Tisci in den letzten Saisons an Reife gewonnen hat.
Es sind die Brüche, die in meinen Augen diese Kollektion ausmachen, denn nach einer Reihe schöner schwarzer, streng konstruierter Roben ....
... kamen mit einem Mal schneeweiße, romantisch angehauchte Kleider, die der Kollektion plötzlich einen ganz anderen Dreh verschafften.
Statt Opulenz perfekt gesetzte Dekoration und hohe Schneiderkunst in geschwungenen Wellen und Schößchen.
Auch die Brautkleider gaben den Kunden die Wahl: Streng mit Hose und reich geschmückten Bustier, getragen von Karlie Kloss, oder Romantik pur mit weit schwingenden Rock und Krone, getragen von Tiscis Muse Mariacarla Boscono. Wir haben die Wahl.
Fotos: Catwalkpictures
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Kommentare

  • Patricia sagt:

    Der Schleier auf dem Laufsteg - das überrascht. Das Kopftuch ist religiöses Statement, gesellschaftlicher Streitpunkt und jetzt auch modisches Accessoire.
  • Tina sagt:

    Das Braut"kleid" mit Hosen und Bustier ist mein Favorit. Wunderschön auch das rot-weisse Kleid zusammen mit allen Armreifen. Und natürlich die Stiefel...