Mailänder Herrenschauen: D&G

D&G ist ja nun die günstigere Zweitlinie von Dolce&Gabbana und das sieht man nun dieser Kollektion auch an. Im Stile der großen Hauptkollektion, weniger Abwechslung und die Jeans weniger zerrissen, denn so ein Finishing kostet ja Geld. Das große Thema ist Western.
Das gab es nun auch schon die beiden letzte Saisons im Paris immer wieder zu sehen. Also nicht wirklich neu. Jeans wird hoch und runter dekliniert. Hm. Mir ist das zuviel und ehrlich gesagt bei solchen Outfits frage ich mich, warum ich ein Designer-Teil kaufen muss. Da kann ich auch in den nächsten Mustang-Laden gehen.
Dann (unten) haben wir den Western-Boy auf dem Weg zur Abendschule. Das Jackett hat er sich von seinem mageren Opa geklaut. Kneift an allen Ecken.
Manche Jeans-Finishings sind dann auch arg gewollt in meinen Augen.
Oder bizarr kombiniert: Sorry, Jeanshemd in die Badehose - ne, oder?
Die Jacke dagegen finde ich gar nicht übel.
Alles in allem war das keine gelungene Saison für Dolce&Gabbana als Design-Duo.
Fotos: Catwalkpictures
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Kommentare

  • dumdidum sagt:

    Überzeugt mich nciht wirklich.. Obwohl ich ein D&G-Fan bin...
  • H-C sagt:

    Scheußlich!
    Aber kein Wunder, ich hab gestern Stefano vor einer echt billigen Kneipe rumlungern sehen... da ist kein Geld für nix mehr da.