Umfrage: Was interessiert Euch in Magazinen?

Nun komme ich schon wieder mit einer Umfrage, aber mich interessiert das derzeit so brennend, dass ich Eure Meinung wissen will. Sache ist, ich halte gerade die neue deutsche Vogue in HĂ€nden. Nun sind Juli-Ausgaben nie besonders dick, aber obwohl es die tolle Beilage zur neuen Wintermode gibt, fehlt mir etwas im Heft.
168 Seiten und viele schöne Modestrecken, eine Bruce-Weber-Strecke ĂŒber Broadway-Babies, die ich aber mal in Sekundenschnelle durchgeblĂ€ttert hatte und die sicherlich viel Geld gekostet hat, die ĂŒblichen Trendseiten, ... Mir fehlen aber in dieser Ausgabe die großen LesestĂŒcke. Und das sage ich nun nicht aus Schmollerei, weil meine zwei Artikel, die dort auf Halde liegen, noch immer nicht erschienen sind. Ich mag die deutsche Vogue vor allem auch wegen ihrer intelligenten Texte. FĂŒr die Modestrecken habe ich die französische Vogue. Nun ist es ja so, dass man als Journalist lieber liest als guckt oder blĂ€ttert. Deswegen meine Frage:

Sind die Löcher-Used-Jeans noch tragbar?

Foto: Cover deutsche Vogue
Photo Credit:
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner GrĂŒndung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhĂ€ngigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von MitgrĂŒnderin Kathrin Bierling gefĂŒhrt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunĂ€chst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschĂ€ftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare

  • Nicole sagt:

    ZUr Juliausgabe muss ich Dir Recht geben. Irgendwie konnte die mich auch nicht begeistern. Die Juniausgabe mit Heidi Klum hingegen fand ich toll, nicht so sehr wegen der Heidi, sondern weil die ganze Zeitschrift eine Geschichte erzÀhlt hat und irgendwie war wie ein gutes Buch.
  • Jen sagt:

    Mich interessieren in erster Linie lange Hintergrundinfos. Im NEW YORKER sind oft tolle, ewig lange Artikel ĂŒber Mode (Marc Jacobs, Lanvin im Profil). Leider liest man sowas hierzulande nie, weil ja auch bloß kein Artikel lĂ€nger als 2 Seiten sein darf
dabei ist das gerade der entscheidene Vorteil zum Internet!
    Modestrecken finde ich eher fad, da erkennt man wenig und kann sich nix leisten.
    Trendzusammenstellung könnten auch noch fetzen.
  • Natalie sagt:

    Mir ging es genauso!
  • Karla sagt:

    Also, ich möchte gute Hintergrund-Artikel UND klasse Modestrecken UND prima Tipps. Und eine gute Zeitschrift sollte das auch bringen. Was ich grÀsslich finde, sind diese Problem-WÀlz-Geschichten, wie sie die Cosmopolitan, Glamour etc. bringen.
  • Stephanie sagt:

    Mode, Mode und Mode. In jedweder Form. Punkt.
    Ich möchte keine Artikel ĂŒber Beziehungsprobleme, Selbstverwirklichung im Job und Ähnliches lesen. Wenn mich so etwas interessiert, kaufe ich mir ein Buch. Ich ĂŒberblĂ€ttere auch grundsĂ€tzlich die Kosmetikseiten. Schön wĂ€re mal ein Magazin, das wirklich ausschließlich Mode bringt.
    Eine wirklich gute Modezeitschrift seit ca. einem Jahr war die Amica. Auch die Celebrity war nicht schlecht. Leider beides vorbei.
    Trends mit Text finde ich besser als reine Bilder. Bei Modestrecken fÀllt es mir zunehmend auf, dass sie so sehr Kunst sein sollen, dass man die Mode nicht mehr erkennen kann. Schön auch immer die Bildunterschriften mit Artikeln, die auf dem Foto nicht (mehr) zu sehen sind.
  • Bea sagt:

    Nicole, Jen, Natalie, Karla und Stephanie! So sehe ich das auch. Allerdings: von Fotostrecken erwarte ich, das sie kunstvoll sind!