Lese-Tipp: SZ Online zu Luxus in München

Wie war das doch gleich: Milanoffice ist auf dem Spartrip. Damit liegt sie als Recessionista voll im Trend. Wie gut, dass sie nicht in München wohnt. Denn laut dem Artikel in der Süddeutschen Zeitung Online mit Titel: "Prada, Porsche, Pelz" spart in der bayerischen Hauptstadt kaum niemand. In der Maximiliansstraße würde geprotzt.
Also nichts für Leute, die ihren Luxus lieber in den Schatten stellen.
Hier ein paar Auszüge aus dem lesenswerten Text:
Auf dem Trottoir vor einem Luxus-Autohaus, unweit der Maximilianstraße, parkt ein schwarzer Ferrari F430. Eben jenes Modell, dessen Absatz sich allein im Januar 2009 auf dem deutschen Markt verdreifacht hat. Ein Mann, graue Haare, grauer Anzug, blickt triumphierend auf die Motorhaube. Dann sagt er zu seiner Begleiterin: "Besser hätte ich mein Geld nicht anlegen können."
Und heute? Der Wiener Kultursoziologe Reinhold Knoll beobachtet einen Anstieg von Luxus in unserer Gesellschaft. Zwei Motive seien ausschlaggebend: ein noch stärkerer demonstrativer Konsum und die Tatsache, dass Luxusartikel billiger werden. "Das zeigen nicht nur die Überbuchungen in exotischen Hotels wie in Dubai", sagt Knoll.
Und ein amüsanter Schluss:
Am Münchner Hauptbahnhof steigt eine Frau im Pelzmantel aus einem alten Daimler-Taxi. Junge Punks hängen vor dem Bahnhofseingang herum. Sie begrüßen die Dame mit den Worten: "Hallo, Waschbär." Gelächter. Die Dame sagt: "Hallo, Irokesen." Stille.
So, und nun spreche ich unsere Stammleserin Susi an: Susi, was meinst Du dazu? Das würde mich nun echt interessieren. Du bist vor Ort.
Foto: modepilot/parisoffice Iwaya for Dress 33, Winter 2009/10
Photo Credit: false

Kommentare

  • stylonator sagt:

    naja münchen eben. keinen euro auf der naht, aber immer kristian odischer. so ist er eben, der münchner. schon früher haben wir uns peinlich berührt vom promivolk in edelklamotten abgewendet. aber daraus einen artikel machen? gibt denn der fall fritzl nichts mehr her?
  • susi sagt:

    naja der artikel ist langweilig weil er ins gleiche horn bläst- wie im übrigen auch der stylonator- und noch dazu nicht besonders pfiffig geschrieben

    bis auf den schluss


    wer -wie ich in der maxi arbeitet- weiss wie belebt die straße ist, nämlich eher weniger
    und die, die so demonstrativ ihre reichtum zur schau stellen -im übrigend meist gepaart mit wenig geschmack, schönheit und phantasie- gehören in meinen augen zu den prols in der gesellschaft und solche spezies sind bekanntlich krisensicher:-)
    ab 50 funktioniert wahrscheinlich der körpereigene ferrari nicht mehr so da darfs dann auch mal ein extern hubraum sein:-)
  • Anja sagt:

    Der erste Teil dieses Artikels wirkt auf mich polemisch. So habe ich diese Straße noch nie erlebt.

    Zu der Sache mit dem "Rolls Royce" in der Garage kann ich nur sagen: viele verstecken gerade in Deutschland Ihren Luxuswagen um nicht der Mißgunst der

    lieben Mitmenschen ausgesetzt zu sein. Das ist doch eigentlich nicht normal, oder? Wenn sich jemand aufgrund seiner Leistung mit Anstand und Stil (ist heute leider nicht üblich) ein guten Auskommen geschaffen hat, muß ihm auch vergönnt sein, die Früchte seiner Arbeit zu genießen. Neben den vielen positiven Eigenschaften der Deutschen wie Zuverlässigkeit, Gründlichkeit und Fleiß ist hervorstechend: die MISSGUNST.


  • Mia sagt:

    Ich frage mich woher der Autor die Aussagen der namenlosen reichen Personen hat. Es scheint mir wie eine Klischeebeschreibung mit Zitatsammlung aus einem Theaterstück, welches noch dazu (wie oben bereits erwähnt) ziemlich polemisch ist.
  • NejikFans sagt:

    У меня похожая ситуация. Готов помочь.