Geheimnisse der Fashionweek gelüftet

Das könnte eine neue Reihe werden. Aber ob ich wirklich so viele Geheimnisse lüfte, ist eher fraglich. Aber hier kommt eines. Also erst die dazu passende Frage? Was machen eigentlich Chauffeure von wichtigen Einkäufern und Journalisten, während ihre Kunden in den Fashion-Shows sitzen?
Als Antwort lasse ich sofort durchgehen: In der Nase popeln. Das machen die sicherlich auch und damit habe ich Susi, die ja heute in Hochform war, auch schon eine Antwort vorweg genommen.
In Paris und Mailand wäre dann auch noch möglich: Die Polizei fern halten. Obwohl die ist inzwischen in Paris eh bei jeder großen Schau im Einsatz, um das Verkehrschaos – bedingt durch sich auf 12 cm Stilettos nur langsam über die Straße bewegenden Redakteurinnen – zu regeln.
Also, die unerwartete Auflösung:
1. Sie bilden sich. Lesen Modehefte, die verteilt werden. Das dauert in der Regel 2 Minuten.
2. Viel vernünftiger: Sie waschen das Auto. Dauer: 7 Minuten.
2+7=9 Minuten. Da bleibt genügend Zeit zum Nase-Popeln.
Fotos: Modepilot/parisoffice
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Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare

  • mainlandoffice sagt:

    In Mailand versuchen die auch mit irgendwelchen Frauen zu flirten.
  • Anja sagt:

    Ma scusi, sono italiani!!!!
  • mainlandoffice sagt:

    Anja, haste recht. Der Italiener kann einfach nicht aus seiner Haut.
  • Kathrin Bierling sagt:

    Wenn ich an dieser Stelle mal vom besten Fahrer, von Pietro, berichten dürfte (ja, ja, die Zeiten sind jetzt wohl vorbei): Pietro erklärte mir beim Rumfahren durch Mailand, wo früher Kanäle statt breiter Straßen verliefen und, wo sie heute unterirdisch immer noch verlaufen. Er zeigte mir, wo Renzo Pianos Prachtbau entstehen soll und welche Schwierigkeiten es damit gerade gibt. Wir sprachen über Berlusconis neue Gesetze. Und über den Mailänder Krieg zwischen Taxi- und Limousinen-Fahrern. Ja, Pietro las in der Zwischenzeit internationale und unabhängige Zeitungen!