Header-Wechsel zu den Pariser Schauen

Das ist Galliano aus dem Sommer. Diese Karte werde ich diesmal nicht haben, wie auch keine von Dior, Chanel, Dries van Noten... Außer es geschieht noch ein Wunder.
Zwar dampften die Franzosen im Gegensatz zu den Italienern ihre Modewoche nicht ein, sie dauert weiterhin 9 Tage, aber die meisten Schauen finden in den privaten RĂ€umen der Designer statt. Gleich morgen zeigt Martine Sitbon in ihren RĂ€umen, Anne Valerie Hash auch. Balmain so höre ich, zeigt rund um das Schwimmbad im Ritz. 28 Fotografen bekamen den Zutritt. Mehr nicht. Ich hoffe, dass Etienne von Catwalkpictures zu den GlĂŒcklichen gehört.
In diese WerkstÀtten oder Schwimmhallen passen halt oft nur 100 Leute rein und die wollen ausgewÀhlt sein. Ich mache mich also auf eine Modewoche gefasst, bei der ich entweder nur kleine, unbedeutende Schauen sehe oder eben gar keine. Das ist nicht lustig, aber was ist heute schon noch lustig.
Immerhin zeigen fast alle. Celine ausgenommen. Nach dem Designerwechsel von Ivana Omazic zu Phoebe Philo wird es in dieser Wintersaison nur ein sogenannte Transit-Kollektion geben, die von Omazics Designteam entworfen wurde und die ohne Show und Tamtam in die LĂ€den kommt. Phoebe startet dann in einer Saison.
Was bleibt noch zu sagen? Die Franzosen haben mal wieder aus Wunderkind, ein WĂŒnderkind gemacht. Sie lernen das nie. Hiroko Koshino kehrt nach ĂŒber 15 Jahren auf den Laufsteg nach Paris zurĂŒck. Die Karte habe ich sogar. Loewe zeigt erstmalig unter Stuart Vevers eine Laufstegkollektion statt einer PrĂ€sentation. Und bei Talbot Runhof darf ich vielleicht auch diesmal wieder ĂŒber eine Boris-Freundin hoffen? Ja? Nein, man gab sich das Eheversprechen?! Nicht wahr!! Neuester Boris-Gossip ist wie immer gerne gesehen in der Kommentar-Funktion. Vergesst nicht, ich habe kein deutsches Fernsehen.
Foto: modepilot/parisoffice
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