Mit Ecken und Kanten

Milano Moda Donna Autunno/Inverno 2009/2010. Für Gianfranco Ferré zeigt Ferrés hinterbliebenes Team (Ferré verstarb im Sommer 2007) unter den Kreativchefs Tommaso Aquilano und Roberto Rimondi (das sind die Ex-6267) und nicht wie in Champagnerlaune fälschlich gemeldet Lars Nilsson (Dank an den Hinweis von tooposhtopush in der Kommentarfunktion) eine spektakuläre Kollektion: Zu Ecken genähte Schulterpartien. Teils nach oben hin spitz zulaufend.
Viel steife Materialien (wie man sie ein drei Stunden später auch bei Jil Sander sah) und aufwendige Gewebe aus vielen kleinen Stoffschlaufen, Pailletten und Pelz...
...Farben: Schwarz, Violett, Petrol/Türkis. Jodhpurhosen, die bei Ferré endlich eine Körper-schmeichelnde Form gefunden haben.
Wieder viel Samt. Schleifen- und Volantsvarianten - wie gerolltes Papier, nur aus schwarzem und steifen Satin. Sehr hochgeschlossene oder Bustierkleider. Ein samtenes Sakko-Revers setzt Nilsson als Rücken-Ausschnitt bei einem Abendkleid. Abendkleid-Silhouette: Meerjungfrau.
Foto: modepilot/modejournalistin
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Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

Kommentare

  • tooposhtopush sagt:

    schatz vielleicht lag es an der müdigkeit. aber lars n ist längt gefeuert... daher waren ja am ende auch zwei designer auf dem laufsteg. nämlich: Aquilano e Rimondi. bis gleich.
  • auchmilan sagt:

    Hoppla, was ist denn da passiert? Gibt's diese Saison öfter als üblich ein Gläschen Champagner bei den Schauen? 😉
  • Barbara Markert sagt:

    So, das geht natürlich nicht und deswegen habe ich gerade mal in Mailand angerufen, um den Alkoholspiegel zu checken. Alsooooo: Es waren tatsächlich zwei Gläschen Champagner und Modejournalistin sah sogar ihren Stuhl und die Models bei den Schauen doppelt. Deshalb war sie sich bewusst, dass ihre Augen sie nur täuschen konnten und als am Ende ZWEI Designer auf den Laufsteg traten, war für sie klar: Das kann nur einer sein 😉
  • Kathrin Bierling sagt:

    Ähem, Danke für die Richtigstellung.