YSL-Vintage und Second Hand

Wir hatten schon vor Wochen gemeldet, dass nach der Versteigerung vor der Versteigerung ist und dass ab heute YSL-Vintagemode unter den Hammer kommt. Ich habe mir das gestern bei der Vorbesichtigung im Auktionshaus Drouot mal genauer angeguckt.
Erstmal muss ich sagen, dass dieses Auktionshaus in einem ziemlich runtergekommenen Zustand ist. Das 70er-Gebäude sieht von außen noch besser aus als von innen.
Im Saal 5 war ausgestellt, was private Schränke zu YSL hergaben. Die Organisatorin Madame Sternbach erklärte mir, dass alles mit einer großen YSL-Schmucksammlung anfing, die man bei ihr im Cabinet d'Expertise abgab.
Daraus entstand die Idee zur Auktion, zu der sich dann peu à peu die Mode dazu gesellte. "Wissen Sie, wer einmal YSL gekauft hat, hat meist sehr viel davon im Schrank", erklärte sie mir.  Manches war wohl auch ein bisschen in die Schränke auf dem Speicher verbannt worde, so verkrümpfelt und verknittert wie das aussah.
Dennoch: An der Schränken herrschte eifrig Betrieb, die Damen wühlten und probierten.
Die teuren Stücke waren abgesperrt. Abgesandte von Monsieur Ludot, dem Pariser Vintage-Papst, machten diskret ihre Runden oder achteten auf die selbst ausgestellten Stücke.
Grundsätzlich schien zu gelten: Je älter, desto teurer. Und dann gibt es noch die Starstücke, wie la Saharienne
und solche Abendroben:
Ganz Teures steckt in der Vitrine
Es gibt auch eine Orginal-Signatur
... und natürlich Schuhe:
Mein Favorit: Dieses Abendkleid (das Schwarze):
Welches Jahr?
Heute und morgen wird versteigert, falls jemand zufällig in Paris ein sollte.
Fotos: modepilot/parisoffice
Photo Credit: false

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