Angst und Schrecken

Modedesigner Dirk Schönberger zeigte seine Modenschau für Joop! im Hamburger Bahnhof - das Berliner Museum der Gegenwart hat schon so einen ungemütlich klingenden Namen...
Ja, wo bleibt denn der Mode-Zug? Das fragte sich wohl auch der Jazz-Trompeter Till Brönner, der kurz vorher bei Strenesse Blue ein Eröffnungs-Ständchen gab:
Haare und Make-Up erinnerten an Yves Saint Laurent, wie Cosmopolitan-Chefredakteurin Petra Winter richtig bemerkte.
Düster. Dunkle Farben, Leder und Latex-anmutenden Materialien bei Frauen und Männern plus deprimierenden Musikklängen aus den Lautsprechen plus künstlich wirkende Models - all das machte Angst.
Dirk Schönberger
Fotos: modepilot/modejournalistin
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Kommentare

  • tooposhtopush sagt:

    Also ich will hier ja wirklich nicht der Buh-Mann sein. Aber Dirks Joop!-Kollektion machte keine Angst, sondern Hoffnung. Dass es in Berlin nicht nur ums Feiern, sondern auch um wegweisende Mode geht.
  • Kathrin Bierling sagt:

    Mag ich sehr, dass Du Dir den "bitch-fight" zu Herzen nimmst, aber bleib bei den Fakten. Als "wegweisend" gilt hier nur der Tunnel. Du besitzt vielleicht schon ein Felleste, ich besitze hingegen seit 5 Jahren Hosen-Modell Nummer Drei. Einen schwarzen Rollkragenpullover müsste ich auch irgendwo noch haben...

    Ach ja, wer war denn in der Front-row so föhlich in Hellblau gesessen? Warte nur, das Bild habe ich und es wird auch noch gepostet 🙂


  • Valerie sagt:

    Ich hab bei der Show Backstage gearbeitet, und ja es ist schon irgendwie düster gewesen, aber die Kulisse und die Location waren ja wohl einfach nur super. Es gab interessante Details bei den Mänteln und viel mit Leder und Nieten.

    Und endlich gab es mal ein paar mehr internationale Models (Tanja, Alana, ... ).