In fremden Gefilden: Düsseldorf 2

Zweite und letzte Folge meines Sightseeings in Düsseldorf. Immer wieder faszinierend sind die Kulturunterschiede. Am Markt, dort wo man Bier und Reibekuchen kaufen kann, entdecke ich dieses Geschäft.
Falls man es nicht erkennen sollte: Das Zeugs am Mehr-Produkt-Bügel (Schaugewerbe-Spezialistin alias Modejournalistin, heißt das so?) sind Hunde-Outfits. Kleine Schals, Halstücher und natürlich die warmen Leibchen. Was ich dabei allerdings nicht verstehe, ist die Tatsache, dass die Namen schon eingestickt sind. Was mache ich, wenn mein Hund nicht Emma heißt? Und warum gibt es keinen Waldi? He?
Wenige Schritte weiter stoße ich auf ein wunderbares Relikt des Modehandels aus den 50ern. So was muss SOFORT im  Bild festgehalten werden. Wer weiß, wie lange es solche schönen Läden noch gibt. Pimkie und andere Scheußlichkeiten scharren doch schon mit den Füßen, weil der Standort geil ist.
Also, es lebe das Pelzgeschäft Schenkenbach, das noch heute im Fenster Modelle anpreist aus Zeiten, wo das Kürschnerhandwerk noch was zählte und Peta-Aktivisten noch in den Windeln lagen.
Sehr elegant. Und habt ihr gesehen? 55% Rabatt bei Barzahlung. Ne, oder? Nur das Bare ist das Wahre. Sozusagen Cash-and-fur-carry.
Fotos: Modepilot/parisoffice
Photo Credit: false

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