Invasionsgefahr: Galeries Lafayette sperrt Kunden ein

Im Gaza-Streifen herrscht Krieg. Grund genug, dass in Paris demonstriert wird. So geschehen gestern am späten Nachmittag. Die Demonstranten hatten sich nur leider die meist frequentierte Einkaufsstraße der Stadt ausgesucht. Vorbei ging es an den großen Kaufhäusern am Boulevard Haussmann (siehe Bild: auf den Straßen sind Leute und keine Autos).
Ich war leider zum gleichen Zeitpunkt vor Ort, im Kaufhaus Galeries Lafayette, und war gerade im Begriff zu Gehen. Nur – ich konnte nicht. Die Geschäftsleitung sperrte gegen 18.45 einfach mal kurz die Türen zu und zwar alle.
Die Aufpasser am Boulevard Haussmann schickten mich zum Hinterausgang - doch dort das Gleiche: vor der Türen Kunden, die rein wollten, drinnen Kunden, die raus wollten.
Etwas verwirrt waren die Japaner, die im Kaufhaus ihren eigenen Ein- und Ausgang haben. Dort wurde sogar das Eisenrollo runtergelassen. Wie man sieht, blieben die meisten Asiaten aber sehr gelassen.
Ich entwischte schließlich mit ein paar anderen genervten Kunden via Notausgang. Nicht gerade die feine Art.
Fotos: modepilot/parisoffice
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Kommentare

  • Mici sagt:

    tyaa.... der traum aller mädchen... nur etwas umgewandelt zum unnützen
    "mal in einem Kaufhaus nachts eingesperrt sein" XD
  • roma sagt:

    wieso haben asiaten da einen eigenen eingang?
  • Barbara Markert sagt:

    Weil vor dieser Tür die japanischen Touri-Busse halten und das Tax-Refund-Büro ist. Man kann den Eingang auch als Nichtasiate benutzen, ist aber nicht zu empfehlen, weil da immer die Hölle los ist.