Unsere kleine Farm wird 50

Seit letzter Saison ist ja das britisch-japanische Designerehepaar Eley Kishimoto am Ruder bei Cacharel, und während es zum Start kein Defilée, sondern nur eine Präsentation gab, ließ Gründer und Chef Jean Bousquet diesmal ein bisschen mehr auffahren. Und das nicht ganz ohne Grund, denn immerhin feiert die urfranzösische Marke ihren 50. Geburtstag. Zuerst gab es aber mal Looks der Zukunft, also für Sommer 2009: nette, harmlos-fröhliche Mode in typischer Eley Kishimoto-Optik.
So düster wie das Vorgängergespann Clemens Ribeiro Cacharel gesehen hat, sollte es sicher nicht mehr sein, aber ein bisschen mehr Spannung hätte ich trotzdem erwartet (der Winter war überzeugender).
Egal. Rührig wurde es am Ende, als Jean Bousquet, mittlerweile 76 Jahre alt, auf die Bühne kam und sich von einem Heer von barfüßigen Models in Vintage-Cacharel-Kleidern (mit dem typischen Blümchenmuster) feiern ließ:
Fotos: stardustfashion.com
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Kommentare

  • susi sagt:

    schlussbild die putzkolone:-)
  • milanoffice sagt:

    haha!
  • milanoffice sagt:

    So, Susi - da müssen wir beide unser erstes Urteil revidieren. Aber das mit der Putzkolonne stimmt trotzdem irgendwie.
  • parisoffice sagt:

    Seid ihr gemein. Mit diesen Libertyprints hat Herr Bousquet jahrelang gut verdient und seine politischen Ambitionen finanziert. Und da ich live dabei war, muss ich auch die neuen Designer in Schutz nehmen. Tatsächlich ist es eine Kollektion, die an die Anfänge von Clemens Ribeiro bei Cacharel erinnert. Die Vorgänger haben zu sehr nach oben gedreht (preislich und im Design), doch das passte nicht. Ich fand die neue Kollektion sehr kleidsam - genau dafür steht Cacharel. Man darf hier keine wegweisenden Neuheiten erwarten.
  • milanoffice sagt:

    Ich hab doch schon geschrieben, dass das Schlussbild rührig ist. Aber Cacharel war noch nie so meins. Und Wegweisendes erwarte ich auch gar nicht, aber trotzdem war der Winter ein bisschen eckiger, und das gefiel mir ganz gut.
  • Corinna sagt:

    Ich finde Cacharel langweilig. Alles ist so grässliche romantisch. Selbst die Werbung und die Düfte.. Überall nur Blumen und feenartige Wesen..
  • milanoffice sagt:

    Laura Ashley auf französisch.
  • susi sagt:

    eine kollektion zu beurteilen anhand eines schlussbildes ist vermessen zugegeben

    aber accessoires wie ein blecheimer, ein Paar gummistiefel und ein Besen würden optisch hier nicht aus dem rahmen fallen


    der einzige der hier optisch aus dem rahmen fällt, weil overdressed, ist der maestro selbst...
    mal sollte erwähnen dass ich nicht besonders romantisch bin :-=)