Die feinen Unterschiede

3 wichtige Frauen der Mode, 1 Designer und 3 typische Gesten. So kann man die Backstage-Highlights nach der Burberry-Show auf einen Punkt bringen.
1. Pflichttermin: Anna Wintour, US Vogue, geht gratulieren. Burberry-Designer Christopher Bailey macht dazu gute Mine, sie schaut knuffig und hält sich eisern an ihrem Plastikglass Wasser fest.
2. Arbeitstermin: Suzy Menkes, International Herald Tribune, ist ein rasender Reporter. Backstage ein Glässchen Trinken, wie Kollegin Wintour, dafür hat Suzy keine Zeit. Den Stift gezückt und los gehts: "Herr Bailey, wie, was, wo?" Man beachte: Sie kann schreiben und ihr Gegenüber gleichzeitig mit ernster Miene beobachten.
3. Job-Rendez-Vous: Carla Sozzani, Inhaberin des Mailänder Modeladens Corso Como, freut sich nach italienischer Art. "Caro, deine Kollektion - bellissimo!" Bailey bekommt Umarmung, später sicher ein Küsschen und danach gehen die beiden einen Prosecco trinken. Wasser? Das ist was für die Wintour.
Und nun die Frage: Wo hatte Bailey am meisten Spaß?
Fotos: Steve Wood for stardustfashion.com
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Kommentare

  • susi sagt:

    ohne zumindest den zwei ersten ladies zu nahe treten zu wollen

    aber nach fashion sieht das alles nicht aus


    da schon lieber nr. 3, Italienerin eben!
  • modejournalistin sagt:

    Die haben so viel Fashion IM Kopf, dass es fürs äußere Erscheinungsbild nicht mehr reicht - wir sprechen hier von den zwei mächtigsten Damen in der Modewelt!
  • susi sagt:

    die selbst mir als nicht-modejournalist ein bergriff sind:-)

    suzy menkes wird im gegensatz zu anna meist nur zitiert..


    war nur mal wieder überrascht über deren auftreten

    kommt mir manchmal so vor als ob ein kosmetikverkäufer mir für 150 eine 100% wirksame antipickelcreme verkaufen will und selber aussieht wie ein streuselkuchen, will einfach nicht so recht überzeugen


    mode ist war für auf dem kopf und sichtbar 🙂
  • susi sagt:

    150 Euro sorry
  • parisoffice sagt:

    Auch wenn ich Euch nun schokiere: Ich liebe Suzy Menkes Outfits. Die ist einfach echt, bleibt sich treu. Die hungert sich nicht runter und die Tolle sitzt auch nicht immer ganz richtig. Wunderbar real, normal und über den Dingen stehend. Dafür aber hat sie viel im Kopf und das schärfste Auge von allen. Mir ist die lieber als diese aufgetackelten Modejournalistinnen, die einmal im Jahr zu den Schauen sich auf die Highheels schwingen und dann ungelenk zur Modenschau stöckeln.
  • blomquist sagt:

    Bravo parisoffice, ich gebe Dir wahnsinnig gerne Recht.

    Suzy ist Klasse, denn Sie ist nicht nur unglaublich klug sondern dazu auch sehr nett und höflich.


  • modejournalistin sagt:

    Wenn mir jetzt auch noch Suzys Kleidungsstil gefallen würde, müsste ich einen Fanclub gründen, Poster überm Bett aufhängen und lesbisch werden - nein, es reicht, dass ich ihre Artikel sammele und irgendwann auch mal sortiere...
  • tooposhtopush sagt:

    Die Dame ganz unten ist Carla Sozzani, die Schwester von Franka und Besitzerin von 10 Corso Como.
  • susi sagt:

    @tooposhtopush

    --> der kleine, aber feine unterschied 🙂


    wie gesagt ich kenn die damen nicht persönlich und wollte niemanden zu nahe treten oder eine geschätze persönlichkeit diskreditieren
    aber ich frag mich halt auch manchmal wer einem so sagt was gut/schlecht ist oder in/ out..
    sich treu bleiben ist jedenfalls immer aktuell und stilvoll
  • milanoffice sagt:

    Die beiden sehen sich seeeeehr ähnlich, aber ich würde bei genauerem Hinschauen auch eher zu Carla tendieren. Macht aber keinen Unterschied.
  • modejournalistin sagt:

    liebes milanoffice, vielleicht wenigstens den Namen ändern? Auch, wenn es sonst keinen Unterschied macht...
  • milanoffice sagt:

    Das musst Du dem Parisoffice sagen - die hat es ja verbockt.
  • modejournalistin sagt:

    Sorry, Du hast Recht. Vor lauter Milan... Also, liebes parisoffice, würdest Du? Bitte?
  • parisoffice sagt:

    Ja, mache ich ja schon. Ich verwechsele die beiden immer. Und von der Seite schauen die sich noch ähnlicher. Also, wird geändert. Danke für den Hinweis.
  • milanoffice sagt:

    Und um endlich Deine Frage zu beantworten, Parisoffice: Spaß hatte der nirgends. Der hat wahrscheinlich die letzten drei Wochen 24 Stunden am Tag gearbeitet und wollte einfach nur noch nach Hause.
  • parisoffice sagt:

    Nein, das sehe ich anders. Ich bin sicher, neben Wintour ein Glas Wasser zu trinken, macht echte Freude. Warum lächelt er sonst?
  • milanoffice sagt:

    Das Lächeln der Verzweifelten.
  • modejournalistin sagt:

    Bailey hatte in letzter Zeit sehr wohl Freude und Spaß, aber darüber berichte ich zu einem späteren Zeitpunkt...
  • milanoffice sagt:

    ???
  • tooposhtopush sagt:

    Zum Spaß von Herrn Bailey sei er wie folgt zitiert: "In my heart I am still maried!" Ist doch schon Witwer, der Arme. Und das merkt man den Kollektionen eben auch an. Die Melancholie des Sommers.
  • milanoffice sagt:

    Oh Gott, ich weine gleich. Das ist ja herzzerreißend.