Ach, die gute alte Zeit!

Damals war's einfach besser! So dachte sich Oscar de la Renta und entwarf Mode wie Mitte der 50er für den Sommer 2009. Zugegeben - das kleidet ungemein. Selten sahen so Frauen so gut aus wie damals. Als kleine Erinnerung hier ein Bild aus "Wie angelt man sich einen Millionär". Das Kleid von Lauren Bacall ist ein Traum, oder?
Kein Problem, das gibt es nun auch wieder.
Und noch viele andere schöne Klassiker. Ganz frisch und neu und ohne Mottenkugelngeruch.
Schön. Wunderschön. Aber hätte man nicht wenigstens irgendeinen Kniff Modernität reinbringen können?
Fotos: Twentieth Century Fox Film Production (1), Stardustfashion (3)
Photo Credit: false

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Kommentare

  • susi sagt:

    angeregt durch diese schönen bilder war ich grad auf style.com und habe mir die gesamte kollektion angeschaut und unter der prämisse "ein hauch moderner" wag ich eine laienhaften vorstoß und bringe folgende vorschläge:

    nr. 25/63

    nr. 35/63

    nr:36/63

    nr: 55/63

    insgesamt mal wieder ein klassische sehr gutes modelcasting


  • parisoffice sagt:

    Susi, ich gebe Dir Recht bei 35 und 36. Bei den anderen nicht.
    Solche Roben sieht man immer in Museen. Und diese Streifentechniken bei 35 und 36 macht Akris seit Saisons. Also auch nicht wirklich neu. Egal, für Freunde der 50er und 60er ist das DIE Kollektion, die gekauft wird. Oscar ist ja auch nicht mehr der Jüngste.
  • susi sagt:

    da sieht man mal wieder den untershcied zwischen laie und experte:-)

    ich hab nicht den überblick wer von wem kupfert


    ich find generell dass sich modeschöpfer nicht mehr den trend vorgeben sonder eher aufnehmen

    das 50ziger ding ist jetzt wohl nicht erst von oscar wieder wiederbelebt worden

    kein wunder warum alle jetzt so scharf auf street- and modeblogger geworden sind


    nichts destotrotz ist oscar meisterhaft in der ausführung
  • parisoffice sagt:

    Susi,
    Absolut richtig, was de la Renta betrifft.
    ABER: Es gibt noch die echten Meister, die die Mode nach vorne bringen: Nicolas Ghesquiere, Alber Elbaz, Galliano (eigene Linie), Marc Jacobs, Lagerfeld (auch wenn man es erst auf den 3. Blick sieht), unerwarteterweise auch die komischen Sachen der Girbauds (später dann schöner von anderen abgeändert), einige Junge (auch Rodarte, Theyskens, Raf Simons, einige Belgier und Japaner)... Meist greifen die zwar auch nur Altes auf, aber die drehen es halt modern.
    Und, selbst wenn ich selber blogge: Ich finde im Gegenteil, das Streetstyle-Blogs oft überschätzt sind.
    Wer auf die Schauen geht und ich gehe auf Paris, der ist verblüfft, was da für geile Sachen da über den Laufsteg laufen. Sachen, die auf der Straße noch nie gesehen habe. Und ich gucke genau hin, weil ich ja immer auf der Suche bin, nach guten Motiven.
  • susi sagt:

    wie gesagt die modeblog geschichte hab ich erst im zuge der letzen berlin fashion week für mich entdeckt von daher bin ich noch nicth wriklich lang dabei ausserdem habe ich berufstechnisch nicht viel mit mode zu tun

    alllerdings bekommt im normalfall über blogs schneller und manchmal erst überhaupt info´s gerade im modebereich


    die von dir genannten meister kenn ich zum teil überhaupt noch nicht einmal namensmäßig aber bei zeiten werde ich es mir ergoogeln bzw wahrschienlich erbloggen..

    zu den blog: das geht mir ähnlich wie dir

    noch schlimmer find ich die selbsüberschätzung der blogger selbst

    was jedoch festzustellen ist dass sich jetzt auch die vogue die exclusiv reche von styleclicker gesichter hat .und von der sorte gibt es mehrere beispiele


  • parisoffice sagt:

    Ja, das stimmt. Unter uns: Für Blogger ist so eine Koop eine große Chance. Denn meist bringt Bloggen eben nur Arbeit und sonst nichts ein. Man muss schon sehr viel Spaß an der Sache haben und auch Leidenschaft für das Thema, sonst könnte man die Zeit auch anders nutzen. 😉 Keine Sorge, die Modepilotinnen sind mit Leidenschaft dabei!
  • Runghi sagt:

    ICH LIEBE OSCAR DE LA RENTA! endlich ein hetero mann versteht den Frauen Geschmack mit Niveau! Frauen brauchen nicht Ruecken und Brust zeigen, um sexy zu sein.
    Danke OSCAR!
  • Modepilot - Fashion, Mode, Style, Beauty, Models, Kleidung sagt:

    [...] verloren gegangenen Eleganz, der noch immer in den guten alten Zeiten schwelgt. Auch diese Saison, wie schon die letzte. Die Frisuren sind das, was einem als erstes in die Augen stechen. So ein bisschen im Margret [...]