Verkauft - schon wieder!

Wann kehrt bei Jil Sander endlich Ruhe ein? Deutschlands einstiege Vorzeige-Modefirma hat schon wieder den Eigentümer gewechselt. Nach den britischen Change Capital Partners nun also die japanische Onward Holdings. Mal sehen, in welche Richtung die nun drehen.
Nach den jahrelangen Streitereien zwischen Sander und Bertelli bei Prada, unglücklichen Designer-Anstellungen, schien die einst in Hamburg gegründete Firma unter Raf Simons als Kreativdirektor und den Briten als Finanzgeber endlich auf dem richtigen Pfad. Jil Sander ist raus aus den roten Zahlen, aber längst noch nicht über den Berg. Gerade im Bekanntheitsgrad der Marke gibt es noch viel zu tun. Verbrannte Erde muss neu beflanzt werden. Es bleibt zu hoffen, dass – nachdem die Briten nun Kasse gemacht haben – die Japaner ihre Politik weiterführen.
Foto: stardustfashion
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Kommentare

  • Siska sagt:

    oh no....alles außer japaner,die machen den ganzen stil kaputt!
  • Loewenherz sagt:

    da die japaner immer schon ein großer fan von JS waren, denke ich, dass geht gut
  • milanoffice sagt:

    Jil Sander dürfte immer noch Riesen-Probleme haben. Das Zeug verkauft sich schlecht, auch wenn die Marke in der Presse ohne Ende auftaucht und Raf Simons einen hervorragenden Job macht. Problem: Passform.
  • parisoffice sagt:

    Witzig, dass Du das sagst. Mir sagte Raf Simons im Interview, dass er gerade so stolz sei auf die tollen Schnittdirectrice im Hamburger Schneideratelier. Die hätten so viel Ahnung. Ich besitze nichts von Jil Sander. Wo passt es denn nicht?