Komme gerade aus...

Erkannt? Nein. OK, dann gebe ich hier noch zwei Bildhinweise. Aber nur zwei, mehr gibt es nicht.
Nun ist aber alles klar! Oder? Noch immer nicht? Also, für alle die nicht über Castrop-Rauxel herauskommen, hier die Auflösung: Ich war in Florenz. Das ist mein drittes Mal. Das erste Mal war ich 20 Minuten in der Stadt, beim zweiten Mal rund 40 Minuten und diesmal Rekord: zweimal eine Stunde. Keine Ahnung, warum ich es in dieser Stadt nie schaffe, länger verweilen zu dürfen. Den Dom (siehe Bild oben) habe ich auch diesmal nicht von innen gesehen, denn heute morgen um 9 Uhr war die Schlange schon länger als die Stunde, die ich Zeit hatte. Statt dessen habe ich dann Touristen im Sommerlook angeguckt.
1. Die Vorsichtigen mit Hut
2. Die Wagemutigen (also die ohne Hut und Regenschirm), die ich in einem Rutsch mit den Kulturbeflissenen abhandle
OK, diese Bermudas sind scheinbar der neue Modehit unter den Kulturbeflissenen. Wie man sieht, gehen die Teile bis zum Knie. Wichtig. Denn auch bei uns haben sich die textilen Anforderungen zur Besichtigung von Kirchen geändert. Ich wurde, obwohl ich es, wie gesagt, gar nicht bis ins Innere geschafft habe, angehalten meine Schultern zu bedecken. Kleiner Hinweis am Rande: Ich war schon für den Flieger angezogen (lange Hose, Socken, Schuhe, Schal). Aber ein Top! Ja, alora, Signora, so geht das aber nicht.
Scheinbar haben wir was von den strengen Sitten in moslemischen Ländern gelernt und schlagen nun eiskalt und katholisch zurück. In Italien wenigstens. In den Kölner Dom kommt man wohl auch heute noch mit Bikini-Oberteil. Oder Modejournalistin?
Was gibt es sonst noch modisch in Florenz zu entdecken (mal abgesehen von den 3 Posts, die in der nächsten Zeit folgen)? Als erstes muss ich dieses T-Shirt erwähnen. Das gibt es dort an allen Ecken:
Blöd oder? Und dann noch gesponsert von Coca Cola? Ne. Aber es gibt ja auch noch andere Shirts auf der Straße zu kaufen. Die da:
Gar nicht mal übel. Wenn es sie auch in S oder M gibt. Kann man gut für ein Cross-Dressing benutzen.
Und dann noch: Diese Art Schuhhandel kenne ich noch aus Kinder-Urlaubs-Rimini-Zeiten und es wundert mich, dass es diese Läden noch immer gibt in Italien. In Paris würde in so einem Straßen-Sandaletti-Dingsda keiner nur einen Blick riskieren. Aber in Italien hat das Charme.
Eh voila, und da sind sie wieder, die Kulturbeflissenen. Die gucken. Richtig so, denn die sind offen für fremde Kulturen. Ecco!
Fotos: modepilot/parisoffice
Photo Credit: false

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