Haute Couture: Zwei Highlights zum Schluss

Mit diesem Post beschließe ich die Haute Couture Berichterstattung aus Paris. Zwei Schauen habe ich mir für den Schluss aufgehoben, weil ich sie besonders finde.
1. Josep Font. Als erstes möchte ich mal auf seine reizende Website hinweisen, die so schön ist, dass man sie sich stundenlang ansehen kann. Font ist ein Spanier. Durch und durch. Und das sieht man seinen Kollektionen an, bei denen immer ein bisschen Stierkampf, Torrero und spanischer Stolz mit schwingt. Das war es das letzte Mal so und ist es auch diesmal. Obwohl ich muss schon sagen, dass mich eine Kopfbedeckung schon sehr ans Schwarzwaldmädel erinnert...
und ein letztes Mal die Braut:
2. Ma Ke Wuyong. Die Chinesin ist das allererste Mal auf dem offiziellen Haute-Couture-Kalender verzeichnet, sie hat aber schon einmal vor eineinhalb Jahren in Paris gezeigt. Sie beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel zwischen Kunst und Mode und versteht Bekleidung als persönlichen Audruck individueller Kreativität. Ihr Label Wuyong bedeutet "nutzlos". Für die Haute Couture Woche hat sie sich eine ganz besonders schöne Installation ausgedacht. Mitten im Park des Palais Royal hat sie ihre Presentation "Luxurious Qing Pin", luxuriöse Armut, tanzen lassen. Zeitgenössische Tänzer, viele mit unechten grauen Haaren, bewegten sich rhythmisch zu den Gesängen einer Frau an einem Färbe-Waschtrog. So sah das aus:
Und so platt wie diese Tänzer fühle ich mich nun auch, nach 8 Tagen Modeschauen-Marathon. Ich gebe ab an meine Mitstreiterinnen und die Berichte aus Barcelona, Düsseldorf und bald Berlin.
Fotos: modepilot/parisoffice
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