Ich weiß ja nicht

Designer-Taschen-Vermietungen gibt es ja irgendwie überall, aber in den USA scheint das besonders gut zu laufen. Die Website From Bags to Riches verzeichnet auf alle Fälle ein fast jährliche Verdopplung ihrer Umsätze seit ihrem Beginn im Jahr 2004. Angeblich wären unter ihren Kunden auch so einige Stars, die allerdings inkognito bleiben wollen. Ich dagegen verstehe das System nicht so richtig. Warum soll ich 300 Dollar hinblättern für eine Tasche, die ich nach einem Monat wieder abgeben muss. Das kostet zum Beispiel bei denen die Burberry Bromely Pocket Tote:
Bisschen billiger ist die Balenciaga First Motorcycle Bag, die nur 139 Dollar im Monat kostet. Aber will man die in Lila? Und ist die nicht schon längst durch?
Unter New Arrivals sehe ich keine einzige Tasche, mit der ich durch die Gegend laufen will.
Bei Runwaybag gibt es immerhin die Gucci Queen Medium Tasche für 60 Euro in der Woche. Aber die wirklich neuen Modelle haben die auch nicht. Bisschen aktueller bestückt ist Taschenreich und vor allem auch billiger.
Ich habe das ja noch nie ausprobiert und irgendwie würde ich so eine Tasche auch lieber wirklich zu 100% besitzen als leihen. Was meint ihr? Habt ihr Erfahrungen? Einen Test hat Hotbags.de gemacht. Hoch interessant, ihre Erfahrungen. Aber ich denke trotzdem, dass deutsche Frauen eher sparen und kaufen als leihen. Oder täusche ich mich?
Fotos: From Bags to Riches
Photo Credit: false

Kommentare

  • milanoffice sagt:

    Das geht gar nicht! Ich will auch keine Tasche, die weiß Gott wer vorher schon in der Hand hatte. Wer weiß, was die da drin transportiert haben???

    Und JAAAA, man will eine lilafarbene Balenciaga - die besitze ich nämlich und die ist jetzt schon ein Klassiker!!!!!!!!!


  • parisoffice sagt:

    Liebes Milanoffice, das ist ja mal wieder typisch, dass DU DIE hast. Die Balenciaga, meine ich. Aber stimmt. Meine Befürchtung ist auch, dass ich bei so einer Leihe eine Schmuddeltasche bekomme und dafür 300 Dollar löhnen muss.
  • Mia sagt:

    Als ich heute bei Valentino vorbeiging waren Einzelstück-Taschen um 500 Euro im Angebot. Warum soll man da 300 Euro im Monat ausgeben und nachher kann man Erinnerungsfotos schiessen?

    Ich denke, wenn Stars soviel Geld ausgeben, um eine it-Bag zu haben, wollen sie nur den Taschenfriedhof in ihrem Schrank vermeiden.


  • milanoffice sagt:

    Stimmt genau!