Die Ketten sprengen

Das ist Karl-Heinz Müller.
Der Name sagt vielleicht nicht jedem was, aber bei "Bread & butter" könnte es klingeln. Die Mega-Messe für Jeans- und Streetwear findet zwei Mal im Jahr in Barcelona statt und lockt regelmäßig die Modebranche und was sonst so dazu gehört an:
Das ist soweit nichts Neues. Was aber einige nicht wissen: Vor seiner Karriere als Messe-Guru hat Karl-Heinz Müller in den 90ern auf der Kölner Ehrenstraße einen der deutschlandweit besten Läden für Streetwear betrieben, 14 oz. hieß das Ganze. Mit dem Umzug der Bread & butter von Köln nach Berlin (und dann eben nach Barcelona) war mit dem Shop dann leider irgendwann Essig.
Aber weil Kalle im Herzen immer noch Einzelhändler ist, will er am 17. Juli wieder einen Laden aufmachen. Soll wieder 14 oz. heißen, steht aber diesmal in Berlin, genauer Neue Schönhauser Straße. Und könnte mit einem Markenmisch von Nudie über Parkvogel bis Cacharel richtig gut werden. Und ich bin froh, dass sich immer wieder Leute die Mühe machen, gegen das Ketten-Einerlei anzukämpfen und auf gute Multimarkenkonzepte setzen. Bitte mehr davon, ich kaufe da gerne ein!!!
Fotos: Bread & butter
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Kommentare

  • Fenke sagt:

    ach schade - die ehrenstraße könnte mal wieder ein wenig frisches blut gebrauchen... das kettern-einerlei macht sich nämlich da auch immer breiter.
  • milanoffice sagt:

    stimmt, ganz schlimm. Ich hatte mal gehofft, dass sich das stärker in die seitenstraßen + belgisches viertel verlagert, aber richtig viel tut sich da auch nicht.