Gehören die auf den Catwalk?

Bei einem Interview mit dem Chef das Pariser Modekammer, sagte mir Monsieur Grumbach: "Kollektionen, die allen gefallen, machen in Paris keinen Sinn. Hier entscheidet Kreativität und nicht Kommerzialität." Er sprachs und schickte Agnes B. auf den offiziellen Schauenkalender. Die paar Bilder beweisen: Nette Kollektion, aber eben total kommerziell.
Ich finde, die Berechtigung dieser Kollektion auf den On-Kalender in Paris ist fraglich. Cacharel erhielt in den letzten Saisons die Weihen zu Recht, weil Clemens/Ribeiro aus der Marke eine wirkliche Designerbrand machten. Ähnliches gilt auch für Diesel , die in New York auf der Fashionweek zeigen. Girbaud dagegen ist für mich ein Grenzfall. Letzte Saison fand ich es eher naja, diese Saison hat mir die Kollektion besser gefallen, auch die Schnitte der Hosen haben wieder mehr modischen Anspruch. Und beweisen mehr Kreativität.
Aber vielleicht reifen Marken auch durch ihre Präsenz auf dem Catwalk. Fand ich noch letzten Oktober die Anwesenheit von Paul & Joe deplaziert, so wurde ich diesmal angenehm überrascht. Kommerziell ist es noch immer, aber es geht in die richtige Richtung.
Fotos: Emilie Harache für modepilot (Agnes B.), modepilot/parisoffice (restl.Bilder)
Photo Credit: false

Kommentare

  • emilie harache sagt:

    superbe les photos d'agnes B