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Ready-to-speak: Capsule Collection

Eine Capsule Collection (dt. Kapsel-Kollektion) ist eine einmalig produzierte und limitierte Mini-Kollektion, die meist im Rahmen einer Kooperation ensteht. Das heißt: Labels entwickeln eine Sonderedition für eine Boutique oder eine Kette (zum Beispiel Christoph Lemaire x Uniqlo), Marken entwerfen gemeinsam ein Produkt (zum Beispiel Nike x Sacai) oder ein Star, z.B. ein Popstar/It-Girl, wird angeheuert, um Bekanntheit und Begehrlichkeit zu steigern (z.B. Alexa Chung für AG-Jeans)   Im besten Fall wird

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Lifetransforming Gadgets

Shopping Talk: Wie sagt man dazu? Das Thema ist groß, allgegenwärtig und trifft JEDEN, aber es gibt keinen Begriff dafür. Lifetransforming Gadgets, nennt es der Mann, wenn er sich im Shoppingwahn von einem Banker zu einem Supersportler verwandelt: lauter Dinge, die er beim Erlernen einer neuen Sportart gar nicht braucht und, die bald ein staubiges Dasein im Keller fristen, wie z.B. die ganzen Fairway Hölzer und der Regenschirm fürs Golfbag. Auch wir

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Trend Sommer 2015: Broderie Anglaise & Konsorten

Broderie Anglaise wird im Deutschen gerne als Lochstickerei oder Madeira-Stickerei übersetzt. Sie enstand Mitte des 19. Jahhrunderts, vermutlich in Tschechien, und trat dann einen Siegeszug in England an. Dort war sie ab 1840 ziemlich in Mode und bekam so ihren Namen. Die Bezeichnung Madeira-Stickerei geht voraussichtlich darauf zurück, dass man dort sehr viele solcher handwerklich hergestellten Tischdecken auch heute noch finden kann. Die Broderie Anglaise ist gut erkennbar an den

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Trend Sommer 2015: Gypset

Was ist Gypset? Gypset ist eine Wortschöpfung aus Gipsy und Jet-Set, die seit rund zwei Jahren durch die Presse geistert. Erfunden hat ihn die Buchautorin Julia Chaplin, die bereits drei Bücher zum Thema verfasst hat und deren Werke nun als gebündelte Trilogie im April herauskamen.   Worum geht es beim Gypset? Im Grund geht es um einen recht unkonventionellen Lebenstil. In den 70ern nannte man solche Leute Hippies, aber mit

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Ready-to-speak: Bodycon

„Bodycon“, meist in Verbindung mit „dress“ (engl. = Kleider) oder „skirt“ (engl. = Rock) verwendet, steht für selbstbewusste Körperbetonung. Das Wort setzt sich aus „Body“ (engl. = Körper) und einer Kurzform von „concious“ (engl. = bewusst oder auch selbstbewusst) zusammen. Bodycon dresses und Bodycon skirts oder neudeutsch auch Bodycon Kleider und Bodycon Röcke sind sehr enge, körperbetonende Kleidungsstücke, die meist aus Stretchstoffen gefertigt sind.     Typische Beispiele dafür sind

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Trends Sommer 2015: Vokuhila-Röcke

  Man kennt sie als Zeichen äußerster Geschmacklosigkeit: Röcke und Kleider, die vorn (Vo-), besonders kurz (ku) geschnitten sind und (hi) besonders lang (la) – in Kombination aus Polyester und Tunnelzug zu Lack-Plateaupumps. Nicht zuletzt passt sie zur Achtzigerjahre-Fußballspielerfrisur gleichen Namens. Doch die Designer zeigen immer wieder schöne Vokuhila-Modelle und sie dürften sich durchsetzen, sind sie doch äußerst praktisch: sie machen aus einem Steh-Outfit (zu kurzer Rock) eines, mit dem

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Mein neues Hobby, Hutmode

  „Thermikhut“, nennt man sie auf dem Segelflugplatz. In den modischen Onlineshops werden sie „Sun Hat“ oder „Fischerhut“ genannt und Hutspezialisten nennen sie auch „Kibbuzhut“. Andere Begriffe sind „Safarihut“ oder auch „Dschungelhut“. Wir kennen diese Baumwollmützen von Senioren auf Gruppenreise in Ägypten oder als Bootsmützen von Polo Ralph Lauren. „Bucket Hat“ wird er in den USA auch gern genannt. Die Baumwollhüte mit schmaler Rundumkrempe sind nicht mit dem Trilby zu

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Ready-to-speak: Normcore

Normcore = Normal + Hardcore. Tageszeitungen nennen es einen „Modetrend“ und unter #normcore bündelt sich auf Instagram, was deren Nutzer als krass normal befinden. Das können Birkenstocks und Adiletten sein, unbehandelte Mandeln oder Selfies mit Kapuzenpullover und Baseball-Kappe. Anders gesagt: Wer jetzt nicht das Bedürfnis nach Durchschnitt oder Neutralisierung hat, hat in den vergangenen Jahren keine Trends unterstützt. Was ich in meinem Umfeld gerade erlebe, sind Frauen, die den Schrank

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Ready-to-speak: (Jupes!!) Culottes

Immer morgens ist bei uns Stress: Babyoffice muss Punkt 8.25 Uhr in der Schule abgegeben werden. Ein Timing, das bei einem gerade vier Jahre alt gewordenen Kleinkind einem 100 Meter Sprint bei Olympia gleicht kommt. Denn klar, will er abends nicht ins Bettchen und morgens nicht raus. Bei Anziehen wende ich dann oft die Devise an: Sprich französisch, dann hat es mehr Nachdruck. Also ich sage: „Alors, mets tes culottes!“

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„They took it from me“

Fashion Talk am Rande des Catwalks… aufgeschnappte Sätze von Teilnehmern der Mailänder Modewoche: „They took it from me“, bei Gucci. Running Gag bei der Kollektions-Review von Gucci („Re-see“): ob Pilling-Pullover, Schlangenlederstiefel oder der Begriff „rauchige Pastelltöne“, bzw. „smoky pastels“ – irgendwie hat jeder schon etwas davon in seinem Sortiment und fühlt sich abgeholt.   „Do you think he is coming from that way?“, nach Etro und anderen Schauen. Nach jeder

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