Katy Perry in meinem Kleid?!

Schock. Sängerin Katy Perry, mit deren Stil ich mich so gar nicht identifizieren kann (Klamauk und viel zu viel Haut), trug mein Lieblingskleid 2013. Wie passt das zusammen?

Für Katy Perry ist Mode mehr Verkleidung/Gag/Ausdruck vom Ausdruck als Ausdruck von Stil. Schön, dass sie dies mit 4,300-Euro-Kleidern machen kann. Muss ich mich jetzt wieder über die Firmenpolitik von Bottega Veneta wundern?

Das Foto macht den Modeteil der aktuellen Ausgabe von BUNTE auf. In der Bildunterschrift steht geschrieben: “… Zum Besuch des New Yorker Musicals “Kinky Boots” erfand sie sich jedoch neu und erschien in einem mädchenhaften Blumenkleid von Bottega Veneta und Riemchenheels von Bionda Castana. Die innere Wahrheit dieses Auftritts? Eine Spur bider ist das “neue Cool”…”

Als Alternative zum Designerkleid wird ein “Musterkleid von Selection by s.Oliver” gezeigt (rechter Kasten). Also ich finde ja auch, dass man Mode nicht zuuuuu ernst nehmen sollte, aber manchmal verstehe ich halt keinen Spaß. Heute zum Beispiel.

Foto: abfotografiert von Seite 71, BUNTE Nr. 21, 16.05.2013

Duftstars 2013 – und wie duftet eigentlich Modepilot?

Am kommenden Freitag werden in Berlin wieder die Duftstars verliehen, zum 21. Mal. Ort des Showact-gespikten Programms ist das Tempodrom und Barbara Schöneberger, die beste Event-Hosterin des Landes, wird durch den Abend führen.

Erfahrene Event-Gänger sprechen immer noch vom “Fifi” (ist mir erst neulich wieder beim Lady’s Lunch von Rena Lange und Tiffany & Co. im Tantris aufgefallen, als eine Dame aus Hamburg in Ermangelung von Zeit einfach ihr “bereits zurecht gelegtes Outfit für den Fifi” trug) , aber so heißt der Preis nun leider nicht mehr. “Duftstar” muss dafür kaum noch erklärt werden – der Name ist Programm. Es werden im Vorfeld insgesamt 40 Düfte in verschiedenen Kategorien nominiert und beim Gala-Abend gekürt – eine 250-köpfige Branchenjury entscheidet per Briefwahl. Das sind dann meist die Düfte, die man von Douglas und aus der Werbung kennt, wie Le Parfum von Elie Saab oder der von Christina Aguilera. Umso erfreulicher ist es, dass der vierte Duft ‘Lightscape’ des deutschen Wahl-New Yorkers Ulrich Lang für die Kategorie “Neuheiten – Exklusiv” nominiert wurde. Den Duft werden wir hier bald verlosen.

Frischer Lightscape-Duft aus Galbanharz, sizilianischer Zitrone und Veilchenblätter – auf der Verpackung sieht man ein Motiv der Amsterdamer Fotokünstlerin Elspeth Diederix

Parfümeur Ulrich Lang

Ich fragte den Nischenduft-Spezilaisten, wie Berlin, Hamburg, München und Modepilot duften. Seine Antworten:

“Berlin riecht eindeutig nach Lindenblüte, die ganze Stadt! Hamburg….salzig, ich assoziiere eine Form von Feuchtigkeit, die Präsenz von Wasser. Und München aufgrund der Biergartenkultur nach Weißwurst und Bier, ansonsten auch eher parfümiert von der Münchner Schickeria! ;-)

Für das Modepilot-Parfum würde ich gern wissen, was die Mitarbeiter im Sommer am liebsten riechen und würde bis zum Sommeranfang am 21.6. etwas Konkretes anmischen, das perfekt zum Blog passt. Deal?”

Ja, Deal! Wir freuen uns riesig und überlegen schon, wonach der Modepilot-Sommer duftet. Eine Mischung aus Lancaster-Sonnenmilch (Mailandoffice), Chanel N°5 (Parisoffice) und ausgetretenen Chucks (Modejournalistin)? Was meint Ihr?

Foto: Ulrich Lang

“Stadt, Land, Fluss”-Update

Mieses Wetter, Wochenende in Deutschland. Modepilot bringt Sonnenschein auf den Wohnzimmertisch – mit der Spiele-Idee “Stadt, Land, Fluss” für Fashion-Fortgeschrittene. Oder auch: “Stadt, Land, Fluss” für Tussis.

Wir erinnern uns an die Erweiterungen des Wissensspiels unserer Kindheitstage: Beruf, Pflanze, Sänger, Schauspieler, Getränke, Automarke. Es dauerte nicht lange und wir hatten zu jedem Buchstaben nicht nur eine Antwort parat, sondern auch eine möglichst kurze, um Zeit zu sparen. Am besten ein kurzes Wort, auf das nicht jeder kommt (bringt die meisten Punkte). Also zum Beispiel: Küster, Klee, Khan (Chaka), Kinski, Kakao, Kia.

Es wird Zeit, unser Wissen unter neuen Vorzeichen zu testen und zu schulen: Kennen wir genügend Modeblogs und Streetstyle-Stars, um ein ganzes Alphabet durchzudeklinieren? Haben die Designer mittlerweile ausreichend Handtaschen nach Models und Stilikonen benannt? Sicher ist, dass Essie, OPI & Co. genügend Nagellacknamen kreiert haben, um die Farbe zu emotionalisieren (“blushing bride”). Das dürfte uns Runde für Runde 10 bis 20 Punkte bringen. Bei den Shop-Openings dürften die Moderedakteure etwas im Vorteil sein, aber auch aufmerksame InStyle-Leser. Onlineshops gelten auch.

Vorlage fürs Tussi-Wochenende – einfach anklicken, ggf. vergrößern und ausdrucken

Vorlage: Modepilot/Modejournalistin

GG vs. CC

Man sollte meinen, wenn das Wochenende bevor steht, ist die Diskussion, nach der richtigen Schuhwahl (z.B. Louboutin oder Blahnik), müßig. Doch damit Modejournalistin auch am Samstag ein Gesprächsthema hat, zerbricht sie sich zum Vatertag schon einmal den Kopf, ob nun GGDBs (Sneaker von Golden Goose Deluxe Brand) mit eingebautem Fußbett für circa 310 Euro oder Converse Chucks in der Edelversion (Leder oder Used-Optik) mit dazu gekauftem Fußbett für insgesamt circa 100 Euro cooler sind.

Dazu kommt, dass der GGDB ja wohl eindeutig ein Nachahmerprodukt des legendären Chucks ist – den Basketballschuh gibt es seit 1917 und seit 1923 wird er nach dem Basketballstar Chuck Taylor genannt. Dennoch schwören viele meiner stilsicheren Freunde auf die Bequemlichkeit des Me-too-Produkts der im Jahre 2000 gegründeten Marke ‘Golden Goose’ aus Italien. Sie kaufen sich Saison für Saison andere Farben hinzu. Nur ein Freund sagte kürzlich, dass sich seine Füße plötzlich nicht mehr gut darin anfühlen. Sollte er auf Chucks wechseln?

GGDBs oder lieber Chucks – Was meint Ihr?

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Fotos: TheCorner, Converse

Michael Kors im Gespräch mit Yasmin Le Bon

Gestern Abend trafen sich Modedesigner Michael Kors und Model Yasmin Le Bon auf der Bühne des Vogue Festival 2013. Sie sprachen über das Erfolgsgeheimnis (Instinkte und Fleiß, wie bei Natalie Massenet) und die Beginne der Modemarke Michael Kors: Kors mochte als Fünfjähriger die Schleifen am Hochzeitskleid seiner Mutter nicht und erfuhr das erste Mal, dass seine Meinung in Sachen Damenmode ernst gemeint wird.

Michael Kors: “No bows!”

Yasmin Le Bon (rechts im Bild) ist für den New Yorker Modedesigner – seit sie Mitte der Achtzigerjahre für ihn über den Laufsteg lief – eine Muse. Sie erinnern sich beide daran, wie Yasmin sich damals weigerte im Badeanzug den Catwalk entlang zu laufen (würde sie heute immer noch). Nur mit Bluse, die den Po bedeckte, war es schließlich möglich. Es ginge ihm immer um die Persönlichkeit der Models: Christy, Naomi, Linda, Yasmin. Heute sei Karlie Kloss für ihn das Model von Format.

Yasmin Le Bon lief viele Jahre lang für Michael Kors

Jede Frau sei für Kors 32 Jahre alt: die 19-Jährige, die 65-Jährige und die 32-Jährige. Es sei total albern, heutzutage von Mode für 30-Jährige und von Mode für 40-Jährige zu reden.

Auf die Frage, wie gut sein Französisch sei, antwortet Kors: “I speak fashion French.” Essen bestellen und Fittings könne er auf Italienisch, Französisch und Deutsch.

Fotos: Modepilot/Modejournalistin

Jetzt: Vogue Festival in London

Heute und morgen findet in London das Vogue Festival 2013 statt, die DLD Conference der Mode: eine Plattform, auf der die erfolgreichsten Leute des Fashion-Business (Alber Elbaz, Natalie Massenet, Mario Testino und viele mehr) von ihrer Haltung und ihrer Arbeit erzählen.

Erst das Handwerk, dann die Idee. Das war eine Botschaft im Gespräch mit den Designern JW Anderson, Erdem, Mary Katrantzou und Jonathan Saunders vor einer Stunde. Saunders erinnert sich daran, dass es überhaupt keine gute noch erfolgreiche Idee war, eine Kollektionen zu entwerfen, von der man nicht weiß, wie man sie produzieren soll. Ich glaube, Karl Lagerfeld macht das heute noch so. Die Muster-Königin des neues Jahrtausends Mary Katrantzou trägt übrigens fast nur Schwarz, erzählt sie. Das erinnert wiederum an Schreiber, die keine e-Mail oder SMS geradeaus schreiben können.

JW Anderson, der vom Theater übers Kostümbild zur Mode kam

Ebenfalls vor circa einer Stunde sprach die High Fashion E-Commerce-Regierende Natalie Massenet (net-a-porter.com). Was gibt sie uns Followern mit auf den Weg: “Je härter man arbeitet, desto glücklicher wird man,” sagt sie und, wer ganz ehrlich ist, der kann das bestätigen. Vorausgesetzt man tut, woran man glaubt und “folgt seinen Instinkten”. Außerdem erinnert sie an die goldene Regel, in allererster Linie den Kunden vor Augen zu haben. Das ließe sich auch auf den Leser übertragen – daran muss die Mode-Welt allerdings noch arbeiten. Sage ich.

Um 18 Uhr wird Michael Kors ein Gespräch mit dem britischen Model Yasmin Le Bon führen, wozu er Modepilot eingeladen hat. Ich bin gespannt und schmeiße mich gleich in einen schwarzen Overall zu Tom Ford Pumps für den Anlass. In der Zwischenzeit verpasse ich das Gespräch “Mad About the Girl” zwischen Anna dello Russo und Bloggerin Susie “Bubble” Lau, in dem es wieder einmal um das Phänomen Streetstyle-Karriere geht. Nichts für ungut, aber das Thema ist doch schnell erklärt.

Ob Modedesigner Michael Kors nachher etwas von Qualität und Nachhaltigkeit erzählen wird? Gestern trafen wir im Sanderson Hotel eine Frau namens Donna, die uns ihre fünf Jahre alte Tasche mit den berühmten MK-Initialen zeigen wollte (sie hat mitbekommen, dass wir der “Michael-Kors-Tisch” sind). Das Innenfutter habe sie schon entfernt, so zerschlissen sei es mittlerweile gewesen, aber sie liebe die Tasche nach wie vor und trage sie seit fünf Jahren täglich. Die solide Lederverarbeitung wüsste sie sehr zu schätzen.

Of Kors, dachte ich mir, gut eingefädelt von dem MK-Team, aber die New Yorker schwören, mit Taschenfan Donna vorher noch nie gesprochen zu haben.

Fotos: Vogue Festival 2013(2), Modepilot/Modejournalistin

Bügeln?! Ich?!

Ausgerechnet ich schreibe einen Post übers Bügeln. Was ist passiert? Tante MJ hat zum ersten Mal richtiges Equipment in der Hand. Schlimm, dass es so lange dauerte – das dämmerte mir schon beim Lesen der Image-Broschüre: “Vielen Dank, dass Sie sich für den Kauf eines Laurastar entschieden haben. Mit dieser Entscheidung gehören Sie zum Kreis von Personen, die ihrer Kleidung eine große Bedeutung beimessen.” Das lasse ich jetzt mal so stehen.

Das Profi-Gerät von Laurastar für Stylistinnen und diejenigen, “die ihrer Kleidung eine große Bedeutung beimessen”, heißt Lift+. Man beachte das Plus, es macht das “Lift”-Modell um circa 150 Euro teurer, verfügt über einen pft-pft-Impulsdampf, einen automatischen Kabelaufroller und einen LED-beleuchtenden Wassertank. Wer ebenfalls zu den Bügelmuffels zählt und überdurchschnittlich viel Geld für ein Bügeleisen ausgeben kann/möchte, der sollte auch in die Warmwasserbeleuchtung investieren. Das gibt der ganzen Veranstaltung etwas Erhabenes.

Das “Lift”-Modell (ab April 2013) ist das erste handliche Gerät des Bügelsystem-Anbieters Laurastar aus der Schweiz. Ihren Namen verdankt die Marke einer vergangenen Zusammenarbeit mit der Modemarke Laura Biagiotti.

Bislang hielt ich Bügeln nicht für meine Aufgabe: das Aufstellen des Bügelbretts, das Warten aufs erhitzte Bügeleisen, das Rumstehen des abkühlenden Bügeleisens, das dilettantisch aussehende Ergebnis. Nein, meine Geduld benötige ich wirklich für andere Dinge. Und 499 Euro hätte ich niemals in ein Bügeleisen investiert! (Wobei man 499 Euro in München auch ratzfatz bei der Reinigung lassen kann.) Ich bekam das gute Stück in meiner Funktion als Modepilotin in der Hoffnung, dass es mich begeistern könnte. Den großzügigen Gebern sagte ich vorab, dass die Chancen schlecht stünden…

So stand der Luxus-Trolley unter den Bügelstationen also in seinem Karton tagelang in meinem Flur herum und lächelte mich lediglich als Ablege-Möglichkeit für Altpapier an. Erst heute habe ich die Muße, mich um meine neue Alaïa-Bluse, das Ostergeschenk einer lieben Freundin, zu kümmern und das Bügeldings auszupacken. Die Bluse knittert nämlich stark, wenn sie kleingefaltet mit der Post kommt.

Während eines langen Telefonats packe ich die Haushaltshilfe aus, stecke die Filterkartusche in den Wasserbehälter, fülle diesen entsprechend mit Leitungswasser (allein auf destilliertes Wasser verzichten zu können, ist ein Plus wert!), schließe das Gerät ein (LED, yeah!) und nach dem Telefonat ist das Gerät wieder aus. Es schaltet sich nach 10 Minuten automatisch ab. Ich drücke also wieder auf den Knopf, halte den Kleiderbügel hoch, an dem das geraffte Kunstwerk aus weißer Baumwolle hängt, und bekomme Freude: pft, pft, pft und der Knitterlook verwandelt sich in einen gesteiften Hemdblusen-Traum. Jetzt suche ich nach weiteren, faltigen Objekten in meinem Kleiderschrank…

Fotos: Modepilot/Modejournalistin(4), Laurastar(1)

Handbaging*: Helft meiner Kollegin!

Sie gibt es nicht zu, aber ihre Suche heute nach einer schwarzen, geräumigen Handtasche und vor allem ihre Auswahl erinnert doch stark an das Modell von Margaret Thatcher, das gestern im Nachruf auf Seite 2 und 3 der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung groß abgebildet war.

Gestern in der FAS: “Weiblichkeit als Waffe” und das Bild von Margaret Thatchers Handtasche

Ich war beim Lesen auch angetan von so Sätzen, wie: “Sehr bald etablierte sich die Handtasche aber auch als Machtsymbol. Margaret Thatcher pflegte sie bei der Erledigung der Regierungsgeschäfte demonstrativ auf den Tisch zu legen.” Und über das Symbol, das für ihre ökonomische Politik stand, sagte Thatcher selbst, dass Frauen besser Handtaschen als Bajonetts schwingen können.

Isa, meine Kollegin, bleibt dabei: Sie sei schon länger auf der Suche nach einer schwarzen Ledertasche mit Henkeln. Also schon vor Thatchers Tod und der dadurch wieder auflebenden Aktentaschen-Mode für Frauen. Vor allem, solle die neue Tasche zeitlos (sie arbeitet für Elle.de) sein, stilvoll sein (sie arbeitet für Elle.de) und es soll viel reinpassen (sie arbeitet für Elle.de). Und, dass die drei Designerstücke ihrer Wahl zufällig an den Taschengeschmack der eisernen Lady erinnern, sei reiner Zufall. Ich will’s hoffen (auch ich arbeite für Elle.de). Wobei mir Isas ökonomische Ideen schon sehr taugen.

Isas engere Auswahl: Alexander Wang, Victoria Beckham und Tod’s (v.l.n.r.)

Was meint Ihr?

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*”In Großbritannien wurde während der Thatcher-Ära der Begriff “handbaging” geprägt – was übersetzt soviel heißt wie jemanden abkanzeln.” (Spiegel)

Fotos: abfotografiert von FAS, Seite 2,3; Picasa aus Fotos von FAS, Alexanderwang.com, Victoriabeckham.com, Mytheresa.com

Escada-Styling in Berlin

Heute Morgen entdecke ich im Frühstücksraum des Waldorf Astoria Hotels in Berlin zwei hübsche, junge Frauen. Sie könnten die Gewinnerinnen des Escada/Modepilot-Preisausschreibens sein, denke ich mir. Allerdings stellt man sich GewinnerInnen (warum auch immer!) nicht so souverän und stylish vor.

“Seid Ihr auch gleich auf dem Weg zur Escada-Boutique?” frage ich vorsichtig. Sie könnten ja auch beide zu Escada gehören. Oder Escada-Kundinnen sein. Schauspielerin Bérénice Marlohe (Bond-Girl) wohnt übrigens auch im Hotel und kommt heute Abend auch zur E-Commerce-Launch-Party von Escada. Die schüchterne, wie bejahende Antwort der beiden blonden Damen lässt mich nachhaken: Ist eine von Euch zufällig die Gewinnerin?

Johanna Clas (links) hat an der AMD München ihren Bachelor gemacht und studiert jetzt in Pforzheim Brand Management. Die 24-Jährige ist regelmäßige Modeblogleserin, unter anderen Modepilot. Hier ist sie auf das Escada-Gewinnspiel aufmerksam geworden und hat mitgemacht. 1000 Teilnehmer gab es! Johanna hat gewonnen. Das weiß sie seit letzten Freitag und, da sie eine Begleitung mitnehmen durfte, fragte sie ihre Schwester: Julia, rechts im Bild – im Taxi vom Hotel zum Escada-Styling. Julia arbeitet im Marketing einer Werft und reist viel in die Türkei. Beide kommen ursprünglich aus Nürnberg.

Im Escada-Store auf der Friedrichstraße wurde dem Gewinnerpärchen Cappuccino, Wasser und eine Kleiderstange mit der aktuellen Escada-Mode angeboten. Die gesamte Kollektion konnte nicht zur Verfügung gestellt werden, da es zu vermeiden gilt, dass heute Abend zur Esada-Party Stacy Keibler (Schauspielerin und George-Clonney-Freundin), Bérénice Marlohe, Sabine Christiansen und wir das Gleiche anhaben. Ist ja nur in unserem Interesse!

Julia hat ihr Kleid sofort gefunden: ein plissiertes Seidenkleid in Schwarz mit einem abstrahierten Leo-Druck in Weiß und einem Gürtel dazu. Johanna hat ein pinkfarbenes Lederkleid, ein lindgrünes Seidenkleid, ein orange-weiß gestreiften Mini-Kleid, ein korallfarbenes Cocktailkleid mit Strass-Steinen und ein buntes Pailletten-Bustierkleid anprobieren müssen bis ich endlich von meinem Farbwahn abgerückt bin und sie sich sichtlich im schwarzen Lederkleid zu schwarz-weißer Kastenjacke am wohlsten fühlte.

Zur Feier sind wir dann zum Mittagessen ins Borchardt Restaurant gegangen und, damit heute Abend aber auch wirklich alles sitzt, wenn George Clooney seine Stacy überraschen kommt (er wird sich eigentlich einen Film in privater Atmosphäre angucken, aber man weiß ja nie), gibt es gleich um 16 Uhr noch einen Haare- und Make-up-Termin bei Aveda. Danke, Escada!

Fotos: Modepilot/Modejournalistin

Dondup: Love it or Leave it

Vielleicht erinnert Ihr Euch dunkel, dass ich mich auf das Konzert von Asaf Avidan zur Mailänder Modewoche gefreut habe… ? Ich war dort und fand es wunderschön, einen Künstler, der seine Gefühle so ungefiltert ausdrücken kann, erleben zu können. Ganz pur, mit einer Gitarre auf der Bühne sitzend, und wir standen da in unseren Stöckelschuhen in der Menge, mit unseren Plastikbechern in der Hand und ließen für den Abend Seating-Stress Seating-Stress und Anna Dello Russo Anna Dello Russo sein. Danach war ich auch wieder aufnahmefähig für Mode. Diese kam dann in einem sehr schönen Video als Vorbote für die Dondup Herbst/Wintersaison 2013/14 über die Großleinwand. Leider waren die Lichtverhältnisse so schlecht, dass ich selbst kein brauchbares Bild- oder Videomaterial zu Stande gebracht habe – vielleicht wollte ich auch einfach nur den Moment genießen. Jedenfalls habe ich jetzt das Profi-Video bekommen und das möchte ich mit Euch teilen…

“Love it or leave it” heißt der Song, den Asaf Avidan unter anderem in seinem 40-minütigen Konzert gesungen hat und es passt herrlich zu der modernen Uniform für Romantiker. Ich habe mir schon mal einen blauen Damen-Frack aus der Sommerkollektion gegriffen. And I love it! (Bild ganz unten)

Fotos: Dondup(2), Modepilot/Modejournalistin(1)