MATCHESFASHION.COM - UK

Ready-to-speak: CPW = Cost Per Wear

CPW (= Cost Per Wear) beschreibt das Schönreden kostspieliger, eigener (!) Anschaffungen im Modesegment: Ich muss meinen Givenchy-Mantel nur oft genug tragen, damit er einen besseren CPW-Wert bekommt also so mancher H&M-Schmuck, den man sich in irgendeinem Wahn gekauft und nie getragen hat (H&M kommt im MfG-Song der Fantas bereits vor). Selbst zweimal getragener H&M-Schmuck kann einen recht hohen CPW-Wert aufweisen. Ich würde meinen Buchhalter, wenn ich einen hätte, an diesen Rechenexempeln messen…

Wenn ein Mantel um die 1000 Euro kostet, hat er nach 100 mal tragen einen CPW-Wert von 10 Euro. Einen Lieblingsmantel trägt man gern öfter über die Jahre.

Trägt man Schmuck von H&M öfter als einmal? Ganz ehrlich? Die immerhin recht schöne H&M-Kette (Bild unten) müsste man fünf mal tragen, um auf einen CPW-Wert von 10 Euro zu kommen…

CPC, CPO und TKP – Die Fantastischen Vier könnten mit den ganzen Online-Vergütungsmodellen wieder einen Song schreiben, MfG II. Dabei aber bitte CPW nicht vergessen!

CPW – Olé Olé!

Fotos: Myself, H&M

5 Kommentare zu
“Ready-to-speak: CPW = Cost Per Wear”
  • Mein Problem mit CPW-Wert ist, dass ich meine teuren Teile immer aufspare…zumindest bis der erste Kratzer auf der Tasche o.ä. ist ;P

  • ich habe bisher immer nur in monaten/jahren gerechnet („zeitlos“, „klassiker“, „gut zu kombinieren“), um mir selbst den übergroßen einkauf zu erlauben. cpw eröffnet mir da jetzt ganz neue möglichkeiten des selbstbetrugs, äh, der selbsteinschätzung 😉

  • Ich halte wenig vom sich selbst hinter´s Licht führen.
    Warum kann ich mir nicht ehrlich zugestehen, dass ich bereit bin, für einen Pullover mit entsprechendem Material den Betrag X auszugeben?
    Und: Qualität „versaut“. Nach meinem ersten Paar Unützer-Stifeln wollte ich einfach keine weiteren Kompromisse mehr eingehen 😉
    Wie will man das Gefühl beim Tragen mit Geld bewerten???

Kommentar hinterlassen

Your email address will not be published.