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Interview mit Bruno Pieters über Honest

. 1. Oktober 2012

Wer nicht bis zum nächsten Sommer warten will, kann die neue Sommer 2013-Kollektion von Honest by Bruno Pieters schon ab heute online ordern.

Modepilot hat dem sympathischen Designer über die ersten Erfahrungen mit der neuen Kollektion gesprochen, die diese Woche in seiner Privatwohnung im 9. Arrondissement in Paris vorgestellt wurde. Wie man sieht, legt er an der Frisur des Models selbst Hand an.

Modepilot: Wie lange gibt es die Kollektion schon und wer kauft sie?

Bruno Pieters: Da muss ich selbst nachzählen. (Zählt an den Fingern ab.) 9 Monate. Gekauft wird sie stark in den USA, aber auch in Europa und auch in China. Die Russen interessieren sich gar nicht dafür.

Wie viele Leute stecken hinter Honest by Bruno Pieters?

Oh, wir sind ein ganz kleines Team von nur 3 Leuten. Wir machen alles selbst.

Das ist ja kein Vergleich mit Boss, wo sie vorher arbeiteten.

Nein, bei Boss hatte ich 12 Kollektion im Jahr zu machen. Ich arbeitete ohne Ende und war sehr unglücklich. Ich hatte dann einen Zusammenbruch und bin gegangen, um sie mir zu kommen. In dieser Zeit entstand die Idee zu Honest und ich glaube, auch wenn bis dato die einzigen sind, die genau aufschlüsseln, wo welcher Stoff herkommt und was er kostet, wer die Fabrikation macht etcetera – so denke ich dennoch, dass das die Zukunft ist. Die Konsumenten wollen heute wissen, was sie kaufen. Und sie sind bereit, dafür vielleicht auch mehr zu bezahlen. ABER: Dadurch, dass wir auch nur einen korrekten Prozentsatz (Honest rechnet mal 2. Vele Marken schlagen bis zum Fünffachen auf die Kosten drauf, A.d.R.) auf die Kosen für unsere Erlöse drauf schlagen, bleibt Honest eine durchaus erschwingliche Kollektion. Sie ist fair.

Im Augenblick gibt es die Kollektion nur online zu kaufen?

Ja, aber wir denken bereits über Shops nach und auch andere Läden wollen uns aufnehmen ins Sortiment. Aber der Vorteil online ist, dass wir nun z.B. schon ab diesen Montag die Kollektion in die Vororder geben können. Alles kann man bereits im Internet ansehen. Die Fotos habe übrigens ich selbst gemacht.

Das klingt alles nach sehr kleinen Strukturen. Würden Sie heute überhaupt noch nachdenken, wieder einen Job in einem großen Modehaus anzunehmen?

Ich will das nicht ausschließen. Wenn ich aber so einen Posten annehmen würde, dann würde ich einfach dort alle Stoffe auf organische Stoffe umstellen. Das würde gar niemand merken. Heute gibt es Öko-Stoffe von allen Materialien und auch wenn sie teuerer sind, ist es egal, denn diese großen Luxusunternehmen kaufen eh teuerer Stoffe ein. Die Sache ist doch: Alle reden davon, die Natur und die Umwelt zu schützen, wir müssen einfach nur mal damit anfangen.

Fotos: parisoffice / Modepilot


 

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