Cédric Charlier war wohl der Designer, von dem man bei Cacharel dachte, dass er das Label wieder nach vorne bringen würde. Doch sehr überrascht ging er nach nur zwei oder drei Saisons. Nach dem Weggang von Cacharel hatte Charlier Glück, in Aeffe einen großen und potenten Partner zu finden für die eigene Kollektion. Die jetzt gezeigte Sommerkollektion ist seine Zweite und unterstreicht die Kooperation, dank der Designermode zu erschwinglichen Preisen angeboten werden kann. Ein Kleid kann man von Charlier bereits für 300 Euro bekommen.
Die neue Sommerkollektion hat einen roten Faden, nämlich Laserschnitte, die alle Modelle zu sehr tragbaren Stücken machen mit Pfiff, denn durch den harten Laserschnitt fallen die Stoffe perfekt am Körper entlang.
Im Showroom erklärte mir Charlier, dass durch den Laserschnitt die sonst verdickten genähten Umschläge am Stoffende entfallen und somit ein anderes Fallen erzeugt wird. Besonders gut ist die Technik bei Polyamiden umsetzbar, die heute fast schon eine Seidenanmutung haben. Ich habe das selbst erfühlt.
Die Kollektion ist grob in zwei Farbgruppen eingeteilt: ein Weiß, das manchmal etwas gebrochen ist, und ein Rot, das Charlier Betaisodonna-Rot nennt (Betaisodonna, das orangerote Wundgel, heißt in Frankreich anders, aber wir wissen, was gemeint ist).
Sehr schön sind auch diese Drucke, bei denen Stoffschichten gerüscht und gerafft sind. 
Viele Modelle sind echt gute und leicht tragbare Sommermodelle, mit denen man einfach gut aussieht.
In Deutschland gibt es Cédric Charlier bei The Corner und auch bei Stylebop.
Fotos: Catwalkpictures
First show ready to wear in Paris, Fashionweek, collection winter 2013-14, last model walk on the catwalk…
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