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Sommer 2013: Ist Dior jetzt futsch?

. 29. September 2012

Er habe sämtliche Erwartungen übertroffen, heißt es The New York Times. Der belgische Modedesigner Raf Simons, der bei Jil Sander tolle Kleider entwarf und für Jil Sander den Posten des Chefdesigners räumte, zeigte gestern seine erste Prêt-à-porter Damenkollektion für Dior – eine Mode, die mit der Dior-Mode von John Galliano nichts zu tun hat. Jetzt vergrault er vermutlich wieder Stammkundinnen.

Doch Christian Dior hätten die Entwürfe wohl gefallen. Und neue Dior-Kundinnen wird es geben – vielleicht die Raf-Simons-Kundinnen von Jil Sander. Und welche, die in den Fünfizigerjahren Dior gekauft hätten. Also die Enkelinnen der einstigen Dior-Kundin. Über die changierenden Transparenz-Stoffe lässt sich an mancher Stelle streiten, z.B. wenn sie rundum als Blazer-Verlängerung eingesetzt werden. Das sieht billig aus. Ansonsten sind die Blazerkleider und asymmetrischen Sommerkleider eine Offenbarung und die zweifarbigen Metallic-Pumps kommen auch auf die Highlights-Liste…

Fotos: Catwalkpictures


 

Kommentare

  1. Ich fand die Kollektion enttäuschend. Besonders die ersten Looks mit den Halstüchern. Wilkommen bei der Lufthansa oder wie?

  2. Die ersten Looks, diese schlichten Anzüge, habe ich weggelassen, weil ich sie auch nicht verstehe. Die muss man in den Händen halten (vermutlich) und die Gelegenheit hatte ich leider nicht.

  3. Irgendwie fand ich Simons Entwürfe für Jil Sander besser ald Simons Entwürfe für Dior.
    Nur das dunkelblaue Vokuhila-Kleid ist super!!

  4. stimmt! Hat nicht viel mit Galliano gemein. Und manche Modelle zeigen eher Jil als Christian. Aber alles in allem finde ich die Idee, Dior ein neues Gesicht zu geben und in ein neues Zeitalter zu führen, gelungen und die Schritte gekonnt gesetzt. Aber Recht habt ihr: Was die Stammkunden sagen – darauf bin ich auch gespannt! Aber eigentlich sind sie diese “Anpassungen” auch schon von Chanel gewohnt :-)

  5. Hier treibt sich ja schon wieder diese andere Tina rum… Warum wurden eigentlich die Avatare abgeschafft? Damit gab es wenigstens keine Verwechslungen. :-)

  6. Tina ist eigentlich nur mein Kosename, verwende dann ab jetzt meinen ‘richtigen” Namen! ;-)

  7. Wenn ich an DIOR denke, denke ich an klassische Mode mit ausgeklügeltem Couture- und Rich-Ansatz – 50er Jahre Modelle mit abgewandelten Schnitten und weiblichen Stoffen. Ich denke in Schwarz-Weiß-Fotografie und an ein Paris mit Glamour und der tatsächlichen Übersetzung von “Die oberen Zehntausend”. Diese Kollektion jedoch lässt sich bis jetzt mit meiner persönlichen DIOR-Welt nicht vereinen… leider.

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