Haute Couture: Stephane Rolland

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass Stéphane Rolland der Erneuerer der Haute Couture ist. Seine Modelle erfüllen alles, was die Haute Couture ausmacht (siehe meine Ausführungen bei Dior) ohne irgendwelchen alten Formen hinterher zu laufen. Rollands Mode ist hochmodern. Seine Frauen sind Königinnen mit ellenlangen Beinen, dank Plateaus unter den Schuhen.

Im Vorfeld der Schau wurde mir einiges an seinen Inspirationen zugemailt: Christina Jékeys Skulpturen, Alvar Aalto Möbel und Verner Pantons Lampen.

Das Thema ist: Kunst, Bewegung und Tragbarkeit.

Ungesetzt in – ich zitiere:

The outcome of this season’s collaborations includes silicon furs, rock crystal shoulder ornaments, and varnished Macassar Ebony belts. Suede-sheathed metallic objets pay tribute to the raw and versatile forms in Christina Jékey’s sculptures.

Silikon Pelz – das ist mal neu. Ansonsten gibt es sehr viel Seidenjersey, Organza-Layers und Kaschmir. Es ist schließlich die Winterkollektion.

Auch wenn man  nun den Eindruck haben sollte, dass die ganze Kollkektion in Weiß und Havana-Beige gehalten ist, so bestätigt dieses Bild, dass es auch sehr viel Schwarz gab.  

 

Das letzte ist eines meiner Lieblingsmodelle, weil das so lässig ist. Lässige Haute Couture – das hat was.

Fotos: Catwalkpictures, Modepilot/Parisoffice

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