Jetzt glaubt aber bloß nicht, dass wir hier mit den Herren durch sind. Keineswegs! Wir haben hier noch einige Kollektionen zu besprechen. Kommen wir zu Margiela: Das Team zeigte eine rein hellfarbige Kollektion, bis auf wenige Ausnahmen, gezeigt an ausschließlich dunklen Models. So wirken die Farben besser.
Die rein weißen, blassgrauen, zart hellblauen Anzüge wurden teilweise aufgewertet durch Drucke eines Wolfes. Soweit ich das Motiv erkennen konnte. Oder ist es ein Husky?
Sehr viele Jacketts waren ärmellos (klarer Trend für den nächsten Sommer), dazu gab es softe Slippers, viele davon in Silber, wie auch manche Hosen. Überhaupt gab es da viel Glänzendes bei Margiela.
Die ganze Silhouette erinnerte mich an Armani aus den 80ern, ein bisschen à la Miami Vice, aber eben in Neuzeit. Margiela liegt mit diesen tragbaren und weichen Linien nicht unbedingt auf der Linie vieler anderer Herrenmode-Häuser, aber den Kunden wird das gefallen, denn das sind Wohlfühl-Outfits.
Ach ja: Nachdem Margiela den Barttrend unter den Models ausgelöst hat, bin ich gespannt, wie viele dunkelhäutige Models wir bei der nächsten Herrenmodewoche zu sehen bekommen.
Fotos: parisoffice / Modepilot
First show ready to wear in Paris, Fashionweek, collection winter 2013-14, last model walk on the catwalk…
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