Kleiner Nachtrag zu Hyères. Da gibt es ja immer ganz viele verschiedene Preise zu gewinnen, aber ich will hier nur ein paar weitere interessante Kandidaten noch vorstellen.
1. Steven Tai. Der Kanadier udn Absolvent von St. Martin gewann den erstmalig ausgeschriebenen Chloé-Preis und wird auf der kommenden Berliner Fashionweek defilieren. Dass er diesmal in Südfrankreich punkten konnte, verdankt er auch einer Mode, die sehr an die von Chloé erinnert. Also diese Berliner Show kann man sich schon mal vormerken.

2. Léa Peckre, die in meinen Augen eine ganz besondere Kollektion ablieferte. Die Gewinner aus dem letzten Jahr durfte traditionelle noch mal defilieren und zeigte diesmal eine Capsule-Kollektion in Anlehnung an die Architektir von Adolf Loos. Sehr gelungen. Die Französin sollte man sich merken.


3. Die eigentlichen Gewinner, das finnische Trio iiri Raasakka, Tiia Siren und Elina Laitinen. Die erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, denn mit dieser Art Mode kann man Preise gewinnen, aber danach nur in Japan ein bisschen Umsatz machen. Der Trio hat den Grand Prix (15.000 Euro) gewonnen. Die Kollektion erinnert mich so stark an die Gewinner-Kollektion von Romain Kremer, der 2005 Jahren mit genau derselben Art auch einen der vielen Hyères-Preise gewann und heute zwar Mugler-Homme-Nebendesigner ist, aber mit der eigenen Linie nicht wirklich durchstarten konnte.
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First show ready to wear in Paris, Fashionweek, collection winter 2013-14, last model walk on the catwalk