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Haute Couture, Schuhe/Accessoires

Hermes Haute Bijouterie – was für Sammler

. 26. März 2012

Es gibt Sachen, die sind einfach nur ein Traum und bringen uns zum Staunen. Wir denken: "Wow, oh, Wahnsinn!" Aber eigentlich sind diese Dinge zu nichts nütze. So geht es mir mit der unglaublichen Kollektion Haute Bijouterie von Hermès. Der verantwortliche Designer Pierre Hardy, eigentlich Schuhdesigner, hat Miniaturen von berühmten Hermès Bags und typischen Hermès Kennzeichen (die Chaîne d'Ancre) anfertigen lassen. Herausgekommen sind wahre Schmuckstücke im doppelten Sinn: also Pretiosen aus Rot- und Weißgold plus jeder Menge Diamanten und die so kunstvoll verarbeitet sind, dass es wahre Kunstwerke oder eben Schmuckstücke sind.

Hier die 4 Highlights: die Kelly Bag in der Kroko-Ausführung. Diese Kroko-Schmuckteile sind alles Einzelteile, die aneinander gekettet und beweglich sind. Das Ganze hat die Größe von zwei i-Phones nebeneinander gelegt. Zirka.

Die Birkin-Bag aus 2712 Diamanten. Das macht zusammen 89,22 Karat.

Die Nausicaa, mein Favorit. weil die so ganz beweglich ist und beim leichtesten Lufthauch wackelt.

Kommen wir zum letzten Stück: Ein Sac-Bijoux Chaîne d'ancre bestehend aus 11303 Diamanten. Unglaublich oder?

Tja und was macht man nun damit? Irgendwie das am Handgelenk baumeln lassen auf einer Party - ne, das ist nicht praktisch. In diese Mintaschen passt rein gar nichts rein (ok, eine Kreditkarte).  Außerdem wohin damit, wenn man ein Glas Champagner nimmt? Dann legt man das Schmuckstück mal kurz auf einen Tisch und schwupps ist das doch weg. Ne, so zum Mitnehmen und Ausführen ist das nichts. Zum in den Tresor legen  - ja. Oder auf den Nachtisch - obwohl man dann eine zuverlässige Putzfrau braucht. Oder eben hinter Glas. Unter uns, das ist in meinen Augen die Lösung. Diese Dinge sollte man sich an die Wand hängen. In so eine Art Schrein.

Die Frage, was das kostet, erübrigt sich. Natürlich. Es gibt überhaupt nur 3 Stück pro Modell und die werden auf Anfrage vergeben.  Sicherlich sind die auch schon längst alle weg - nach Russland oder in den Nahen Orient. Gefertigt werden diese unglaublichen Traumteile übrigens NICHT in den Hermès-Ateliers. Das Haus hat eine gesunde Selbsteinschätzung und aus wohlüberlegten Gründen haben sie diese Arbeit in die Franche Comté und Schweiz vergeben an Spezialisten, die an einem Stück Monate über Monate sitzen.

Fotos: PR

 

 

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