Schuhschränke

Wie bewahrt Ihr eigentlich Eure Schuhe auf? Milanoffice wirft ihre Lanvin-Schlappen auf einen Haufen, das wissen wir. Bei mir schaut der ordentlichste Ort so aus:

Mein Schuhschrank im Flur

Doch auch auf dem Kleiderschrankboden liegen etliche Pumps, die von hängenden Kleidern umgeschmissen wurden. Im Flur reihen sich die Schuhe, die ich zuletzt anhatte und nirgends mehr reinpassen.

Auf der Suche nach einer ganzheitlichen Lösung fand ich die Locker nach Maß von Curtis & Curtis, bei mir um die Ecke am Münchner Wiener Platz. Der Einrichtungsladen mit Werkstatt bietet dort auf Wunsch gefertigte Lockerschränke, die man mit Einlegeböden perfekt als Schuhschrank nutzen kann.

Kleines Beispiel: Dreitürer für sechs Paar Schuhe, ca. 525 Euro

Mit Glastüren für die Roger-Vivier-Sammlung? 12-Türer, ca. 2100 Euro

Problem ist nur, dass es eine ziemlich teure Angelegenheit wird, wenn man alle Schuhe in so einem Maßschrank unterbringen möchte (was ein Traum wäre!). Ich würde mich gegen die Glastüren (etwas teurer und mir zu aufdringlich) entscheiden und dafür unterschiedliche Namensschilder mit Aufschriften wie "Buckle Pumps", "Killer-heels", "Turnschuhe", "Schnürschuhe", etc. anfertigen lassen. Am liebsten würde ich eine gesamte Wohnzimmer-Wand damit zubauen: sechs Kästen hoch und sechs Kästen breit. Das entspräche 36 Kästen, mit Einlegefächern also 72 Paar Schuhen. Und, oh Schreck: 4950 Euro.

Dieses Schranksystem bedeutet: 69 Euro in die Unterbringung eines Schuhpaars zu investieren. Habt Ihr eine bessere Idee?

12-Türer von Curtis & Curtis, ca. 1650 Euro

Fotos: screenshots von www.curtisundcurtis.de

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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