Live aus Lena-City

Ich hab es parisoffice versprochen und meine Versprechen halte ich grundsätzlich. Fast zwei Monate nach dem Sieg unserer Lovely Lena kommt mein Post zum Thema, live aus Lena-City. Der Hype um Lena ist - WM sei Dank -  stark zurück gegangen, aber momentan haben wir eh hier in Nierdersachens Hauptstadt einen richtigen Lauf. Erst der Song Contest, nun sind wir auch noch Bundespräsident und das Per Mertesacker aus Hannover kommt muss ich wohl nicht extra erwähnen. Man kann sich vor lauter Lobeshymnen der Zeitungen auf Hannover wirklich kaum retten. Alle Stars, die man mit der Stadt in Verbindung bringen kann werden rausgekramt (sind auch nur noch Oliver Pocher, Die Scorpions und Bettina Zimmermann), um sie in neuem Glanze erscheinen zu lassen.

Nur modisch, da haben wir anscheinend echt nichts zu bieten. Die neue, hochgejubelte First Lady wurde von der Bild (jaja, nur die Bild) allen ernstes mit Carla Bruni verglichen. Ziemlich farblos, wie ich finde, was sie zum ersten Foto vor Bellevue trägt - zeigt aber beispielhaft, wie schlecht das Zara-Sortiment bei uns ist.

Um unseren guten Ruf in Sachen Mode wieder herzustellen war ich lange auf der Suche, um dieses absolute Highlight aufzutun.

Na, wenn das mal kein Grund ist, die Fashion Week ab jetzt in Hannover zu machen. Selbstverständlich mit Lena als Aushängeschild.

Da seid ihr sprachlos, ne? Ich auch.

Fotos: faz.de, Inga für modepilot

Modepilot
Modepilot ist Deutschlands erster Modeblog. Mit seiner Gründung in 2007 war und ist er Vorreiter der unabhängigen Mode-Berichterstattung. Noch heute wird die Seite leidenschaftlich von Mitgründerin Kathrin Bierling geführt. Sie ist eine ausgebildete und erfahrene Journalistin, die zunächst bei der Financial Times lernte und arbeitete und dann einige Jahre bei der WirtschaftsWoche beschäftigt war, bevor sie die Seiten Harpersbazaar.de, Elle.de und InStyle.de verantwortete. An Modepilot liebt sie, dass sie die Seite immer wieder neu erfinden muss, um am Puls der Zeit zu bleiben. Worin sie und ihre Autoren sich stets treu bleiben: Den Leser ernst nehmen, nicht sich selbst.

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