Mensch, Baptiste, watt war'n los?

Da bin ich vorhin im Studio fast vom Laufband gefallen vor Lachen: Im TV lief ein Promimagazin mit einem Beitrag zu Baptiste Giabiconi, der gestern Abend in Offenburg (Afrika-Gala) sein Gesangsdebut gab, das wiederum zuvor von ihm selbst und Freund Kalle so dermaßen angepriesen wurde, dass man wunders was erwarten sollte.

Muss man sich mal vorstellen: ein Auftritt mit Toni Garrn am Flügel, Till Brönner trompetet und Baptiste raunt "Quizás quizás quizás" - das meine ich zumindest als Lied identifiziert zu haben, denn alle drei waren zwar zusammen auf der Bühne, trotzdem aber in unterschiedlichen Tonarten unterwegs). Alles in allem ein grandios peinlicher Auftritt. Und dafür liebe ich ja Karl Lagerfeld - der meinte nämlich hinterher: "Baptiste hat ja nie Singen gelernt, und dafür war es toll." Echt. Total.

Wer sich selbst einen Eindruck machen will: hier der Link zur Sendung Prominent auf Vox (einen Werbespot und den Auftritt von Nick Nolte aushalten, und dann kommen Karl und Baptiste).

Auf mehr darf man sich freuen: Baptiste nimmt nächsten Monat ein Electro-Pop-Album auf.

Und wer sich jetzt noch fragt: "Hmm, Lagerfeld war gestern Abend in Offenburg?...", dem kann ich nur sagen: Ja, wenn ich die Wahl zwischen New York und CFDA Gala oder gemütlich was im Schwarzwald mit Veronica Ferres und Jens Lehmann hätte, wüsste ich aber auch, wo ich hinfahre.

Foto: screenshot Prominent/Vox

Modepilot
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