Kathrin Bierling Papageienfisch
Farbenprächtig, glitzernd und mit Schuppen. Man hätte dieses Objekt "Papageienfisch" nennen können. Doch Modell "j013" fällt in Tokios Manga-stylishem Harajuko-Viertel vielleicht gar nicht weiter auf. Was schade wäre! Denn die Kreation der japanischen Modedesignerin Tsumori Chisato ist nicht nur schrill, sondern auch grundsolide...
aufgemalte Schuppen, Fransen und goldfarbene Lurexfäden im Flachsgeflecht
Chisato baute ihren hochkreativen Entwurf auf die von Hand zusammengenähten Sohlen der französischen Espadrilles-Marke Pare Gabia.
Keil-Espadrilles von Tsumori Chisato, über www.openingceremony.us
Den Schnürschuh mir Peep-toe gibt es in Weiß/bunt, Schwarz/bunt und Weiß, je ca. 540 Dollar (ca. 400 Euro)
Fotos: screenshots von openingceremony.us



Könnte ich mir auch gut als Turnschuh vorstellen, so wie man die Dinger von Ed Hardy kennt.
Gemein!
Also "hochkreativ" finde ich auch was anderes.
Ach was, MJ. Guck mal, eine weiße Plastiksohle würde das Muster noch besser zur Geltung bringen als die Kombination mit dem braunen Hanfzeug. Schau Dir doch nur noch mal genau die weißen Schnürsenkel an und das rosa Innenfutter. Das passt. Hast Du schön rausgesucht, und der Markt (=ich) verbessert nun das Produkt. 😉
@Zebulon Du meinst wohl, das Produkt massentauglich machen.
Wäre doch nichts Schlimmes, wenn die Masse in hübschen Sachen herumläuft. Und ebenso wenig schlimm wäre, wenn ein begabter Designer am Markt erfolgreich ist.
Ich seh schon, ich muss mich da selbst drum kümmern. Fragt sich bloß, ob ich die Teile unter meiner Hauptmarke Zebulon herausbringe, unter Z by Zebulon, unter Zebu Zebu oder eher beim College-Fashion-Brand Professor B. 😉
das zweite bild sieht aber merkwürdig aus...
haben sie da rinks und lechts vertauscht?