Carla unten ohne

Vielleicht ist schon Sommerloch - jedenfalls RIIIIIIESENAUFREGUNG, die politische Welt steht Kopf, Diplomaten ringen die Hände, internationale Beobachter schütteln den Kopf: Carla Bruni war ohne Unterwäsche unterwegs. Wirklich wahr.

Aber eins nach dem anderen. Es gab also vor ein paar Tagen dieses Staatsbankett im Pariser Elysée-Palast zu Ehren des russischen Präsidenten Dmitrij Medwedew, logischerweise ebenfalls zugegen: die Sarko-Show Nicolas Sarkozy und seine Göttergattin Carla Bruni. Letztere trug eine wunderschöne schlichte Robe von Roland Mouret zu Kitten Heels von Christian Louboutin. Und weil das Kleid nun mal sehr passend saß, war zu erkennen, dass die First Lady nichts drunter hatte. Einen BH schon mal gleich gar nicht, und böse Zungen behaupten, auch der Schlüpfer fehlte. So weit zum Tatbestand.

Und jetzt geht's los: die angloamerikanische Presse flippt aus und versteht die westliche Welt nicht mehr. Weil: Ohne BH meinetwegen, sagen (vor allem weibliche) Journalisten, aber nicht die Dinger auf die offizielle Festtafel hängen lassen. Kritische Leseprobe zum Beispiel hier bei der Times.

Die Franzosen ihrerseits sehen das natürlich ein bisschen lockerer, nach dem Motto: Wenn's gut aussieht, kann sie doch gehen, wie sie will. Herr Sarkozy hat sich meines Wissens nach noch nicht geäußert, aber der wird sicher nichts dagegen gehabt haben (ich schätze, dass er sie eher ermuntert hat, damit der Medwedew auch mal was fürs Auge hat und wegen der Beziehungen zu Russland und so).

Was mich wundert: Warum wird das erst jetzt zur Debatte? Ich glaube, ich hab die Frau noch nie mit BH gesehen (und es gab Outfits, da war das viel augenscheinlicher). Und beim Bild oben fiel mein Blick zuallererst auf die Aufpolsterung oberhalb des Halses. Vielleicht wandert das ganze unterspritzte Silikon ja irgendwann mal eine Etage tiefer, dann fallen auch die Brustwarzen nicht mehr so doll auf.

Fotos: screenshot blickamabend.ch; picapp/Photo by Gouhier-Guibbaud/ABACAPRESS.COM

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