Schön: Schmuck aus Botswana

Frohe Weihnachten! Worüber ich mich zu Weihnachten besonders gefreut habe? Über die Halskette aus Botswana. Meine Freundin und Schmuck-Künstlerin Sabine Römer lernte von Buschfrauen, wie aus Straußeneierschale Perlenschmuck gemacht wird.

Mit Bloggerin (One Fine Thread) und "Bushmen"-Projektleiterin Anna Haber und dem Modefotograf Boo George besuchte Sabine vor wenigen Wochen die Schmuckhandwerks-Künstlerinnen in Botswana.

Gemeinsam entwickelten sie eine Schmuck-Kollektion und eine Foto-Kampagne, um den 600 Frauen und ihrer Kunstfertigkeit mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Im Frühjahr soll es in London eine Ausstellung und mehrere Verkaufsstätten geben. (Rein modisch gesehen, sollte dies gerade im Sommer 2010 mit all seinen ethnischen Dekorationen von Erfolg gekrönt sein)

Bereits seit 2007 unterstützt Model Lily Cole dieses Projekt, die den Schmuck schon für Vogue und das Telegraph Magazine präsentierte (und zum Luxuskaufhaus Dover Street Market brachte):

2010 präsentiert eines der Buschmädchen die Eierschalen-Kollektion (Bild 1,2,3 und 4), was die Kleine beeindruckend professionell macht und, wie ich finde, wunderschön aussieht!

Traditioneller Schmuck aus Straßeneierschale - hergestellt von den Buschfrauen der Kalahri-Wüste/Botswana

Die Herstellung dauert bis zu einer Woche

Ein Straußenei ernährt in Botswana eine ganze Familie. Die leere Schale wird anschließend als Trinkwasserbehälter genutzt bis sie zerbricht. In die Scherben werden dann Löcher von Hand gebohrt und die gelochten Scherben aufgefädelt. Um aus den kantigen Scherben runde Perlen zu machen, schleifen die Frauen die Ketten stundenlang über Steine. So kann die Arbeitszeit für ein Schmuckstück bis zu einer Woche betragen.

Fotos: modepilot/londonoffice, Boo George

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