Ihr habt es so gewollt: Die Mehrheit der Kommentare in der Vorauswahl hat für den grünen Shopper von Gretchen (www.mygretchen.com) gesprochen. Jetzt freuen wir uns auf Gedichte zur Farbe “Grün”, “Pistazie” – ach seid einfach erfinderisch, um die Tasche zu gewinnen (Bitte Kommentar-Funktion nutzen). Viel Erfolg wünschen Gretchen und Modepilot!
Zu gewinnen: “Opera Hobo”-Bag von Gretchen (Wert: ca. 355 Euro)
Kleingedrucktes: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es zählt (wie immer) die subjektive Einschätzung der Modepilot-Redaktion. Genau genommen: meine, denn die anderen sind im Urlaub. Ende der Aktion ist am Freitag, den 14.08.2009, um 16 Uhr. Den Gewinner geben wir auf www.modepilot.de bekannt – er möge sich dann bitte per Email an modejournalistin@modepilot.de wenden
Foto: Gretchen
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grün grün grün sind alle meine kleider,
grün grün grün ist alles, was ich hab.
darum lieb ich, alles was so grün ist,
weil mein schatz eine wunderschöne gretchen-tasche ist.
…die ich noch dazu soooo gerne besitzen würde.
G anz tief in meinem Herzen wächst zaghaft Grün
R ar macht es sich in meinem Äußeren
Ü ber so wenig Hoffnung, erschrecke ich selbst
N ur tief versteckt in mir bewahre ich diese Sehnsucht
Ähm … das ist das zweite Gedicht, das ich in meinem Leben schreibe. Habe mich angestrengt.
Klein war, gerade acht,
da sprach die Oma mit Bedacht:
“Willst du hübsch durchs Leben gehen,
mein liebes Kind, dann wirst du sehen,
dass Tasche und Schuh’ müssen farblich passen,
sonst kannst du deine Mühen gleich lassen!”
Die Oma war außer schön auch schlau,
und achtete auf Details genau.
Darum halt ich stets die Augen auf,
beim Schuh- und auch beim Taschenkauf.
Schuhe in grün nenn’ ich seit kurzen mein eigen,
doch ein Problem kann ich nicht verschweigen:
eine passende Tasche besitze ich nicht,
was tu’ ich nun, ich armer Wicht?
Die Oma würd’ im Grab sich drehen,
müsste sie mich grünen Schuhn und schwarzer Tasche sehen!
Drum bitte helft mir aus meiner Not
und gebt mir Tasche in grün und nicht rot!
Dann kann ich wieder hübsch zurecht gemacht aus dem Haus,
und die Oma freut sich vom Himmel aus.
Hey schönes Täschchen, ich muss dir dringend etwas sagen
Ich glaub wir beide sind füreinander bestimmt
Wir haben keine Wahl, wir müssen’s einfach wagen
Kommst du mit?
Wir fahren mit dem Fahrrad hinaus auf’s Erdbeerfeld
Wir liegen auf der Wiese, uns scheint die Sonne auf den Pelz
Ich hol mir ‘n Pistazieneis bevor ich hier noch schmelz
Wir zwei gehör’n zusammen, es kann gar nicht anders sein.
klein war natürlich ich – wer sonst?
Urwald, Dschungel, Wiesen, Bäume
Alles grün, wovon ich träume.
Augen, Frösche, Gummibärchen,
Manchmal auch vom Punk die Härchen.
Kiwis, Äpfel, Stachelbeeren,
Man kann sich Grünem nicht erwehren.
Und selbst die Hoffnung auf den Gewinn
Ist grün wie die Tasche – ist das nicht ein Wahnsinn?
Grün ist die Hoffnung,
dewegen versuch’ auch ich mein Glück,
um zu gewinnen, dieses schöne Stück.
Meine Damen, es ist doch offensichtlich, dass hier die Gretchenfrage gestellt werden muss, die Frage nach dem Wesentlichen, dem Besonderen, nämlich der „kleinen Perle“. Und dazu kann ich nur sagen: Außergewöhnlich unterscheidet sie sich von Gewöhnlichem, selbstbewusst und einzigartig präsentiert sich ihre Natürlichkeit und gleichzeitig zeugt sie von zeitloser Eleganz. Nicht einmal Faust konnte Gretchen widerstehen – wie soll es dann ich?!
gestimmt hab ich zwar fürs Täschchen in braun,
doch hiermit könnt ihr mir vertraun:
die Tasche in grün
find ich auch wunderschüüün,
hätt sie ebenso gern wie die andren Fraun!
Und ich werfe mein Herz in die Luft,
es träumt, es träumt sich hinfort.
Paris, dix heures du soir – Tour Eiffel,
je m’ennuie de toi – ich träume von dir!
Au Bonheur des Dames, endlich wieder Paris,
Le Malheur des Femmes, Träume aus Stoff,
so unbezahlbar wie der Moment,
wenn am Trocadéro la Tour erstrahlt.
Und ich werfe meinen Blick in die Luft,
zu den grünen Wiesen des Champs de Mars,
zu den leeren Pistazienschalen der Bouqinistes.
Und ich werfe meine grüne Tasche in die Luft,
jusqu’ici tout va bien.
Ich schau ihr nach und hoff, dass sie dich einfängt,
dich, du Stadt der Couture,
dich, du Farbe der Hoffnung,
dich, du Traum aus Stoff.
Und dann fang ich sie auf, die Tasche voll Glück,
öffne sie und weiche zurück.
Von Hoffnung, Seide und Träumen keine Spur.
Und ich werfe mein Lachen in die Luft,
denn was ich sehe, das sind Pistazien,
und ich habe den Geschmack von Paris auf der Zunge.
Grünes Gretchen
folge mir
in den Garten in den Schnee
ich führe dich aus
und bewundere dich
in meinem Herzen im Tageslicht
Grünes Gretchen
folge mir
in die Dusche in den See
ich geb auf dich acht
und halte dich rein
in meiner Hand im Sonnenschein
Grünes Gretchen
folge mir
ins Bett und auch aufs Kanapee
ich vertrau mich dir an
und schlaf neben dir sacht
Im Morgenrot und der schwärzesten Nacht.
So solle es ab heute für immer sein
- jeden Tag – Grünes Gretchen sein mein.
In Grün und Pistazie
erscheine ich in voller Grazie.
gretchen heiße ich, bin nicht mehr ganz grün hinter den ohren und habe die “opera hobo” zu meinem liebling erkoren.
süß und zartschmelzend, extravagant und mintgrün-einem pistazieneis gleich, bringt sie auch mein herz zum schmelzen.
Voll Sehnsucht sprach die gute Amalie,
“Ich hätte so gern eine Tasche in der Farbe Pistazie!”
“Das ist doch keine große Not, gewinnen kannst du sie bei Modepilot!”
Diese schicke Tasche in Grün,
scheut mich keines wegs für diese Mühen,
die ist ja total Topp
und keinesfalls der Flopp,
die muss ich einfach haben
und was soll ich jetzt nur sagen,
noch ist sie Dein,
aber ich hoffe doch bald mein
In dunkelster Nacht die Kerze flackert an einsamem Ort,
denn die edle Dame treibt es ruhlos durch die städtische Burg.
Verfluchend alsbald ihr unfrohes Los, eilt sie durch die Flure,
im Arm die inspirationslose bronzene Vogue.
Ihr Ritter hat sich angesagt,
aus dem fernen Frankenlande kommt er her.
Die Herren sind fraglos für ihren enormen Stil bekannt,
das treibt der Dame die Sorgenfalten aufs schlichte Gewand.
Hektisch durchstöbert sie jedes Gemach
auf der Suche nach betörendem Geschmeid und Stoff
doch ach!
Alles gibt die Kammer her, vom grünen Kleid bis Rouge Mermaid Plaisir,
die Nägel schimmern pistaziengelb und nicht zu vergessen die waldinspirierte Mac Lidschattenwelt.
Hilflos irrlichtert ihr Aug’ im Rund, selbst Meister Jacobs grünsamtene Schuh entsprechen nicht ihrem Wunsch.
Armani Privé, Lise Charmel, die mutigsten Damen tragen nur das numerierte Chanel … doch alles erblasst neben dem schönen Kavalier.
Dabei soll er nur ermutigt sein, sie mitzunehmen auf eine
kleine Promenade nach
Reims.
Der Verzweiflung nahe, bringt der Knappe den Trost,
eine flüsternde Zeitung namens Modepilot.
Die Rettung scheint nahe, der Kavalier schon fast da,
hier ist sie – die neue Opera.
Drum, holde Damen im trauten Rund,
es sei verkündet zu dieser Stund,
GRETCHEN, die liebreizende Perle,
sie wird dringend gebraucht
allhier.
Das kleine Mädchen aus der großen Stadt schaut ratlos umher,
wohin sie genau wollte, das weiß sie nicht mehr.
All diese Menschen rennen um sie herum,
kaum setzt sie einen Schritt vorwärts, reißt es sie um.
Verzweifelt sucht sie in der laufenden Masse ein bekanntes Gesicht,
doch wie brodelnde Lava strömen Köpfe an ihr vorbei,
Kläglich ruft sie zusammenhanglose Namen,
doch niemand hört sie, keiner will sich als Retter erbarmen.
Das kleine Mädchen trägt ein lindgrünes Kleid,
wie ein junges Pflänzchen, ein zierlicher Halm ragt sie aus dem grauen Beton.
Die grauen Männer und Frauen bemerken sie nicht,
Gleichgültigkeit und Egoismus steht in ihrem Angesicht.
Wie eine Schiffbrüchige in der reißenden Flut streckt sie ihren Arm in die Luft,
doch zwischen ihr und den anderen ist eine unüberwindbare Kluft.
Zwischen all den langen Beinen und glänzenden Schuhen
Weiß sie nicht weder ein noch aus, sie weiß gar nichts zu tun.
Und dann, als die Hoffnung verloren scheint,
erkennt sie ein bekanntes grünes Schimmern von weit.
Auf ihrem Gesicht eröffnet sich ein helles Strahlen,
denn der pistaziengrüne Schimmer beendet all ihre Qualen.
Benommen vor Glück taumelt sie dem grünen Glanz entgegen,
nichts bringt sie mehr ab von ihren Wegen.
Und dann steht sie da, fast weinend vor Glück,
die Handtasche ihrer Mutter glänzt in der Sonne.
Noch nie hat die Kleine sich so über das grünglänzende Leder gefreut,
sie drückt sie fest an sich und weiß nun ganz genau:
Grün ist die Farbe der Hoffnung.
Und er stellte mir die Gretchenfrage: „Dein Kleiderschrank ist viel zu voll, nicht?“
Mit Inbrunst warf ich mich ihm entgegen,
abschmettern wollte ich diese Frage, denn sie kam ungelegen.
Nein nein, es geht, ich hab nicht zu viel davon, schrie ich
Und warf mich beschützend über einen Kleiderkarton.
Prüfend sah er mich an, wie ein Lehrer vor dem ungezog’nen Kind,
doch für wahre Liebe zu Kleidern, Taschen und Schuhen war er blind!
Er versteht nicht, was all die klangvollen Namen bedeuten,
er begreift nicht, warum meine Augen bei Seide beginnen zu leuchten.
Zwischen High Heels, Ketten und Maxikleidern,
fang ich an, mir meine Träume von Couture selbst zu schneidern!
„Wir haben keine Zeit, los komm, nimm einfach ein Teil und lass uns gehen“,
oh Gott, ich wusste einfach, er würde mich niemals verstehen.
Und plötzlich, das Klopfen seiner Schuhspitzen überhörend,
wurde mir alles klar, das Gefühl war mehr als betörend,
Zwischen Armani, Gucci, Zara und Balmain stach mir ein grüner Funken in die Augen.
Ich wollte es kaum glauben, aber nun lag sie da,
die Tasche, die dem Suchen endlich ein Ende machte
und sowohl bei mir als auch dem Couturebanausen das Feuer entfachte:
Pistaziengrün, unschuldig und ledern,
mit einer Leichtigkeit wie von zartweißen Federn.
Keck sah ich ihn an und sagte nur „Da liegt die Antwort auf die Gretchefrage.“
Pistaziengrün so sieht sie aus
die Traumtasche von Gretchen.
Modepilot schickt sie vielleicht zu mir nach Haus
sollte ich die modejournalistin begeistern mit diesem Gedichtchen!
Gestern ging ich bummelnd die Straße lang
und aus dem nächsten Brunnen sprang
ich dachte noch, was soll das sein
ein Frosch heraus, ganz grün und klein
“Ich bin ein Prinz, wenn wir uns küssen
willst du Prinzessin sein wirst du es müssen”
doch halt-er sah mich lange an
mir wurde schon ums Herz ganz bang-
“Ich seh überhaupt kein Grün an dir
so geht das nicht bei mir
komm wieder, wenn du was Grünes hast
sonst hast du deine Chance verpasst!”
Liebe Leute von Modepilot
helft mir doch in meiner Not
die Tasche muss die meine sein
denn ich möcht so gern Prinzessin sein!
Schon in allerfrühsten Kindertagen
Konnte die jolie Mademoiselle sich über Kleidung nicht beklagen.
Ob Coco, Stella, Valentino oder Karl,
Jeden Tag hatte sie erneut die Qual der Wahl!
Doch auch die größten Namen der Welt können sie nicht erfreuen,
wenn vor dem Blick in die Garderobe sich ihre Augen scheuen.
Und ihr geliebter Monsieur Charmant,
verschwindet häufig wutentbrannt.
Ob Vogue, ob Elle, ob Numéro,
kein buntes Papier macht ihr Herz mehr froh.
Die Inspiration der glänzenden Seiten
Will nicht so recht ihr Styling erheitern.
Doch dann kam er,
der Ausweg im Abendrot, vor ihrem Fenster hielt knatternd ein Flugzeug,
der klangvolle Name war Modepilot.
Mit dem Piloten erforschte sie ungeahnte Höhen
Und konnte sich an Leder, Samt und Seide nicht satt sehen!
Um den Qualen ihrer Garderobe ein Ende zu bereiten,
bot der Pilot ihr die Erfüllung eines Wunsches beizeiten.
Da fiel es ihr ein, siedend heiß und doch eiskalt:
Eine Tasche, die das Outfit komplett macht, egal ob für jung oder alt.
Vom Himmel fiel, wunderschön und schimmernd,
ein pistaziengrünes Täschchen, von Freude fast wimmernd.
Und die Mademoiselle hielt freudig ihren grünen Schatz in Händen,
sie konnte seitdem ihren Blick nicht mehr von ihr wenden.
hänschen und gretchen spazierten im Wald,
da es sommer war, wars auch garnicht kalt,
da kamen sie an einen brunnen
von drinnen hörten sie etwas summen,
der froschkönig sprang hervor,
er roch ein wenig nach swimmingpool-chlor
er sagte sein sprüchlein, schaut gretchen an,
gretchen sagt, wozu brauch ich nen mann?
für alles wichtige hab ich den hans,
wenn ich was brauche, der hans der kanns!
aber was ich brauche is so ne sache
ich hätt so gerne ne schicke tasche
dies gesagt, gibt sie dem frosch ein küsschen,
derweil macht hans den schampus auf und ruft laut “stösschen”
zack bumm der frosch wird zum schicken täschchen
zum wohl sagt gretel und greift zum fläschchen,
zum andenken an diesen schönen tag, den heißen,
soll das täschchen auf ewig gretchen heissen!
..und ich hätts so gern dass das schon mein zweites werk ist *g* der geistesblitz kam eben zu spät
und, wer hat denn nun gewonnen?
Die Entscheidung fällt bestimmt nicht leicht
stimmt, Anja, ich möchte nichts überstürzen und überlege noch…
Habe mich nun mit der Poetin Inka, unserem bootsoffice, besprochen. Ergebnis: Friederikes Zweitwerk hat uns die meisten Schmunzler entlockt. Sehr kreativ; Kompliment, Friederike! Du hast die Tasche gewonnen. Magst Du Deine Postadresse an kb@modejournalistin.de schicken, dann leite ich sie an Gretchen weiter. Herzlichen Glückwunsch und liebe Grüße vom Modepilot-Team
JUHU! 1000 Dank! Freude!
hat sie verdient
,Herzlichen Glückwunsch
[...] Weil uns Eure Gedichte zur Gewinnaktion der Lederhandtasche von Gretchen so imponiert haben, möchten wir Euch wieder um ein Gedicht bitten – diesmal zum Thema [...]